Hildburghausen - Trauerbegleitung, Abschied nehmen, tröstende Berührungen - all das ist in diesen Zeiten von Corona und Kontaktsperren nicht möglich. Für Wolfgang Moers, ehrenamtlicher Hospizbegleiter beim Hospizverein Emmaus in Hildburghausen, ist seine ohnehin herausfordernde Aufgabe noch schwerer geworden. Nicht nur, dass er nicht am Bett bei den Sterbenden sitzen kann, auch die Begleitung der Angehörigen während der Abschiedszeit muss per Telefon ablaufen. "Es blutet einem das Herz", sagt er. Trotzdem gibt er Mut und Kraft, hilft und unterstützt die Angehörigen, berät und hat ein offenes Ohr.
Hildburghausen Abschied auf Abstand
Gabi Bertram 29.05.2020 - 11:38 Uhr