Das mit Abstand längste Pachtverhältnis mit Rosi und Lothar Engelbrecht ging nach über 35 Jahren im Jahr 2011 mit dem verdienten Ruhestand beider zu Ende. Aufgrund des allgemeinen betagten Zustandes des Gebäudes, insbesondere der Toiletten und der Küche, war eine Neuverpachtung nach dieser Periode nicht mehr möglich. Weiterhin war die Wohnung im Obergeschoss nach einem Schmorbrand nicht mehr bewohnbar. Man stand vor der Entscheidung einer vollständigen Renovierung und trug sich auch mit dem Gedanken des Abrisses. Getrieben von dem damaligen Vorstand und einigen Abteilungsleitern entschied man sich im Gesamtausschuss des TV Königsberg jedoch für die Renovierung. Mit rund 4200 freiwilligen Helferstunden und einem investierten Volumen von circa 120 000 Euro wurden von 2011 bis 2017 das Gebäude und der Biergarten komplett saniert und auch energetisch in einen guten Zustand gebracht. Auch der Obst- und Gartenbauverein brachte sich dankenswerterweise in das Projekt ein. Er übernahm die komplette Bepflanzung vor dem Sportheim und kümmert sich auch um die Pflege. Das Sportheim konnte somit wieder verpachtet, oder, wie seit 2017, in Eigenregie bewirtschaftet werden. Die ebenfalls sanierte Wohnung im Obergeschoss wird seitdem vermietet. Finanziell übernimmt das Sportheim eine tragende Rolle für die Wirtschaftlichkeit des Turnvereines. Parallel zu den schon laufenden Ausschüttungen an die bewirtenden Abteilungen wird die komplette investierte Summe bis Ende 2020 durch die Pacht- und Mieteinnahmen getilgt sein. Dann wird der Verein weitere finanzielle Mittel aus dem Sportheimbetrieb beziehungsweise aus der Vermietung der Wohnung in seinen eigentlichen sportlichen Zweckbetrieb investieren können. Der Vorstand hofft, dann endlich alle Skeptikern und Kritikern, die 2011 teilweise massiv und sehr persönlich gegen diese Renovierungs-Entscheidung gewettert hatten, von dem Erfolg für den Verein überzeugt zu haben.