Handball, Frauen-Bundesliga Und nun geht’s zum Spitzenreiter

Gewohnt treffsicher: Marketa Jerabkova. Foto: /Bert Schulz/Eibner-Pressefoto

Es läuft momentan wie geschmiert beim Thüringer HC: Die Handballerinnen aus Bad Langensalza holen durch das 35:25 bei Union Halle-Neustadt bereits den sechsten Erfolg in Serie.

Halle-Neustadt - Saisonsieg Nummer 18, sechster Erfolg in Serie: Die Handballerinnen des Thüringer HC kommen zu Beginn der Saison-Schlussphase in der Frauen-Bundesliga immer besser in Schwung und haben durch den souveränen 35:25 (17:12)-Erfolg bei Union Halle-Neustadt ihren Anspruch auf einen internationalen Startplatz untermauert.

„Ich bin glücklich, dass wir die beiden Punkte mit nach Hause nehmen, denn wir brauchen sie dringend. Wir hatten großen Respekt vor Halle, sie haben von den letzten fünf Spielen vier gewonnen“, sagte THC-Trainer Herbert Müller und lobte sein Team: „Der Schlüssel war, dass wir nach dem 14:9, als wir eine kleine Schwächephase hatten, noch auf 17:12 vor der Halbzeit gegangen sind.“

Nach der coronabedingten Pause wegen des kurzfristig abgesagten Heimspiels gegen die Neckarsulmer Sport-Union am Mittwoch befreite sich der THC in Halle-Neustadt schnell vom Druck der Gastgeberinnen, die nach neun Minuten zwar mit 6:4 führten, danach jedoch vier Treffer in Folge kassierten und bald auf die Verliererstraße gerieten.

Vor allem Torjägerin Marketa Jerabkova, die es insgesamt auf zwölf Treffer brachte, zerrte an den Ketten und war ebenso wie Kreisspielerin Josefine Huber kaum zu stellen. Der kampfstarken Phase vor dem Seitenwechsel folgte ein 3:0-Lauf zu Beginn des zweiten Durchgangs, sodass die Thüringerinnen spätestens in der 34. Minute beim Zwischenstand von 20:12 klare Verhältnisse geschaffen hatten. Das erste Zehn-Tore-Polster warf Nina Neidhardt (26:16/45.) he-raus, im weiteren Verlauf ließ der THC nichts mehr anbrennen.

Am Mittwoch ab 19.30 Uhr geht es mit dem Nachholspiel bei Spitzenreiter Borussia Dortmund weiter. rd

Thüringer HC: Kuske, Davidsen, Blazek; Ekenman-Fernis 5, Weyh, Gündel, Schlegel 1, Großmann 1, Rühl, Kündig 2, Jakubisova 5, Huhnstock 1, Neidhart 5, Jerabkova 12/6, Huber 3

Strafwürfe: 5/5 – 7/6; Zeitstrafen: 4 – 0; Disqualifikation: Mikkelsen (Halle-Neustadt/59:58); Schiedsrichter: Julian Fedtke/Niels Wienrich (Berlin)

 

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