Großeinsatz in Sonneberg Nach häuslicher Gewalt in psychiatrischer Klinik

Die Sonneberger Polizei musste Donnerstagnachmittag mit mehreren Streifenwagen ausrücken, um eines randalierenden 38-Jährigen Herr zu werden. Foto: picture alliance/dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Das sorgte für Aufsehen: Binnen kurzer Zeit hielten gleich mehrere Funkstreifenwagen der Sonneberger Polizei am späten Donnerstagnachmittag, kurz vor 17 Uhr, in der Bernhardtstraße. Sie wurden zu einer häuslichen Auseinandersetzung entsandt beziehungsweise nachalarmiert, teilt Polizeisprecherin Stefanie Kurrat von der Landespolizeiinspektion Saalfeld auf Nachfrage von „Freies Wort“ mit.

Ein 38-jähriger Mann – der Polizei auch wegen anderer Delikte bekannt – hatte in der Wohnung randaliert sowie seine Partnerin angegriffen. Und auch gegen die zuerst eingetroffenen Polizisten wurde er handgreiflich. Daraufhin forderten die Beamten umgehend Verstärkung an. Beim Versuch, den aggressiven Mann zu fesseln, leistete dieser enormen Widerstand, sodass unter anderem Pfefferspray eingesetzt werden musste. Insgesamt fünf Polizeibeamte wurden leicht verletzt, sind jedoch weiterhin dienstfähig, betont die Polizeisprecherin. Erst als der Rettungsdienst hinzugezogen worden war, gelang es nach deutlich fortgeschrittener Zeit, den Beschuldigten unter Kontrolle zu bringen und ruhigzustellen.

Anschließend wurde der Mann ins Sonneberger Krankenhaus gebracht, wo er aber die ganze Nacht über weiter für Aufruhr und einen weiteren Polizeieinsatz sorgte. Mit dem behandelnden Arzt entschied die Polizei dann, so Stefanie Kurrat, den aggressiven 38-Jährigen in ein psychiatrisches Krankenhaus zu bringen.

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