Gemeinsam für alle Zukunftswerkstatt zum Mitgestalten

Die Präsentation der ausgewerteten Umfrage „Mehr Zeit für Zukunft“ im Juli hat großes Interesse gefunden. Nun soll die Umsetzung in Form einer Zukunftswerkstatt erfolgen. Foto: /Michael Bauroth

Erstmals wird im Anschluss der Auswertung der Umfrage „Mehr Zeit für Zukunft“ in Zella-Mehlis zur Zukunftswerkstatt eingeladen. Sie findet morgen, 18.30 Uhr in der Scheune am Bürgerhaus statt.

Zella-Mehlis - Die nächste Zukunfts-Runde wird eingeläutet. Und zwar noch im Namen der Begleitgruppe, die die Ergebnisse der Umfrage „Mehr Zeit für Zukunft“ begleitet, in mehreren Themenfeldern ausgewertet und Mitte Juli der Öffentlichkeit präsentiert hat. Insgesamt 400 Zella-Mehliser haben sich an der Bürgerumfrage beteiligt, die das Aufwind-Team im Sinne eines „gemeinsamen Nach-Vorn-Denkens“ erarbeitet hat. Der Fokus lag auf dem Austausch und Ideen für die Stadt. Darum soll es auch in der nächsten Phase, in der Umsetzung gehen, und zwar mit den Impulsen, die die Umfrage ergeben hat.

Während die sich damals aus Mitgliedern der Bevölkerung, der Stadtverwaltung und aus Vereinen gebildete Begleitgruppe ihre Aufgaben beendet und sich wieder aufgelöst hat, sind nun für die morgige Zukunftswerkstatt erneut ehrenamtlich Engagierte und Interessierte gefragt, die sich gern einbringen möchten. Einige der Mitglieder aus der Begleitgruppe haben bereits ihre Bereitschaft signalisiert, das Projekt auch weiterhin zu verfolgen. Laut Julia Pöhlmann von Aufwind, sind alle Zella-Mehliser und Ortsteil-Bewohner eingeladen, die sich gern an der Gestaltung ihrer Stadt beteiligen möchten. Über Aufwind wird der begonnene Prozess weiter gestaltet. Involviert sind ebenso Seniorenbeirat, als auch der Kinder- und Jugendbeirat.

In der Zukunftswerkstatt soll es vordergründig um Fragen des Generationenverständnisses und der Zukunftsfähigkeit gehen. Welche konkreten Handlungen können wir von den Umfrageergebnissen ableiten? Wer wird hierfür gebraucht? Wie fangen wir an? Wo gibt es Schnittstellen? Welche können geschaffen werden? Welche Partner sind nötig? „Wir werden schauen, wo wir ansetzen können, wie Umsetzungen erfolgen und wenn, wie diese erfolgen können.“

Das erste Treffen wird ein offenes, ein konstituierendes sein, kündigt Julia Pöhlmann an. „Wir möchten gemeinsam schauen, welche Bedarfe es gibt und welche Kapazitäten eine solche Zukunftswerkstatt haben wird“, sagt sie. „Die Zusammenarbeit ist immer an den Inhalten anknüpfend, die wir am 14. Juli präsentiert haben und die wir vorab noch einmal in Erinnerung bringen wollen. Dabei ist der gemeinsame Prozess genauso wichtig, wie die eigentliche Umsetzung. Es wird Raum geben für Ideen und Gedanken. Wir tauschen uns aus und gehen einen weiteren kleinen Schritt zusammen in die Zukunft“, kündigt sie an.

Zur Zukunftswerkstatt wird am 29. September, 18.30 Uhr in die Scheune am Bürgerhaus Zella-Mehlis eingeladen.

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