Erfurt - Ab Anfang 2022 wird in Thüringen eine neue Richtlinie zur Verteilung von sogenannten GRW-Fördergeldern gelten, wodurch in großen Teilen des Landes Unternehmen, aber auch Kommunen, nicht mehr so stark gefördert werden können wie bislang. Die Städte Erfurt, Weimar, Jena und ihr Umland, aber auch der Ilm-Kreis und der Landkreis Eichsfeld hätten sich in den vergangenen wirtschaftlich so gut entwickelt, dass sie innerhalb der Fördersystematik des GRW-Systems zu einem D-Fördergebiet herabgestuft würden, erklärte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) am Dienstag in Erfurt. Dies sei ein Ausweis dafür, wie gut sich weite Teile des Freistaats in den vergangenen Jahren entwickelt hätten. Die Herabstufung der entsprechenden Thüringer Gebiete zu einem D-Fördergebiet betrachte er deshalb mit einem weinenden und einem lachenden Auge. GRW-Mittel sind eine zentrale Säule für die Wirtschaftsförderung in Thüringen.
Finanzen Weniger Fördergelder für Thüringen
Sebastian Haak 13.07.2021 - 15:34 Uhr