Man muss schon etwas telefonieren, um endlich doch jemand an den Apparat zu bekommen, der auf Bitte der Zeitung dem Dauerregen dieser Tage eine positive Seite abgewinnen mag. Henry Höwner macht diese Ausnahmeerscheinung gerne – „mit einem Augenzwinkern“, wie er mit einem Schmunzeln ergänzt. Der Steinheider gehört zu der Handvoll an Kreisbürgern, die eine eigene Wasserkraftanlage am Laufen haben. Die Größte unter den Kleinen ging Mitte 1998 in Blechhammer in Betrieb und speist sich aus dem Mühlgraben, einem Steinach-Abzweig. Auf immerhin 145 Kilowattstunden ist die Technik im Sonneberger Ortsteil ausgelegt. Zwei weitere private Energie-Mühlen gibt’s noch in Schalkau und Mengersgereuth-Hämmern.