Wenn schon Puccini, dann gleich richtig. Also: "Tosca"! Volle Dosis große Oper im Graben. Donnerndes Pathos mit breitem Pinsel aufgetragen. Stefan Lano am Pult der Staatskapelle Weimar langt denn auch ordentlich zu. Lässt die metaphorischen Kanonen donnern. Die Erfolgsgeschichte dieser Oper, die sie auf einen Spitzenplatz des Repertoire spülte und dort hielt, liegt an der musikalischen Punktlandung im Herzen ganzer Zuschauergenerationen. Und natürlich an der exemplarischen Melange aus Lovestory und Kampf des Guten gegen das Bösen, von Freiheit gegen Tyrannei. Mit Paraderollen für die Diva, den Tenor-Star und den Bass-Bösewicht eines Ensembles. Wenn man sie zur Verfügung hat.