Im Juni 1933 erlebte der SA-Terror in Berlin einen ersten traurigen Höhepunkt: Als am 21. Juni ein selbstständiges SA-Sturmbann in Köpenick gezielt politische Gegner und Juden verhaftete, kam es zum Schusswechsel mit einem Sozialdemokraten, der in Notwehr drei SA-Männer erschoss. Nach diesem Zwischenfall eskalierte die Gewalt. In der sogenannten "Köpenicker Blutwoche" verschleppten und folterten SA-Trupps mehr als 130 Personen, mindestens 23 von ihnen starben.
Feuilleton Berlin und die Nazis
Von Klaus Grimberg 29.01.2013 - 00:00 Uhr