Eigentlich könnte einem die Einwohnerzahl seiner Heimatstadt doch schnuppe sein. Ob es nun 100 mehr oder weniger sind – schnurzpiepegal. Oder doch nicht? Städte werden in der Landesplanung auch nach ihren Einwohnerzahlen beurteilt, wenn es um Ansiedlungen geht oder die Bereitstellung von Mitteln, mit denen investiert werden kann. Die errechnen sich nicht selten pro Kopf der Bürger. So gesehen ist die Zahl der Einzelnen in der Gemeinschaft doch nicht ganz so egal. Also darf man es positiv einordnen, dass die Meininger Bevölkerung wächst, wie schon im Jahr davor und ganz gegen den Trend. Warum und wie sie das tut, steht wieder auf einem anderen Blatt.