Wegen Corona Erneut Absage fürs Samba-Fest

Erneut abgesagt: Das Sambafestival in Coburg Foto: Henning Rosenbusch

Ein Festival mit Zehntausenden tanzender Menschen ist derzeit nicht vorstellbar, sagt der Veranstalter. Aber ganz soll Samba-City nicht verstummen.

Coburg - Wegen Corona kann das Internationale Samba-Festival in Coburg auch in diesem Jahr nicht statt finden. Der Veranstalter Sambaco hat das Festival im Juli abgesagt, wie es in einer Pressemitteilung vom Donnerstag heißt. Geplant seien allerdings je nach Entwicklung der Pandemie kleine Live-Veranstaltungen in der Stadt. „Ein Internationales Samba-Festival, wie wir es 2019 in Coburg zuletzt feiern durften, ist auch in diesem Jahr leider nicht vorstellbar“, begründet Sambaco Geschäftsführer Rolf Beyersdorf die Absage. Künstler aus aller Welt nach Coburg zu holen sei ebenso wenig möglich, wie Zehntausende tanzende und feiernde Menschen in der Stadt. Samba-City Coburg werde aber nicht verstummen. Rolf Beyersdorf macht allerdings Hoffnung, dass es am zweiten Juli-Wochenende ein Lebenszeichen aus der Samba-City Coburg geben wird. Geplant seien kleine Shows und Live-Konzerte, die online übertragen werden.

Unterstützung der Stadt

Die Stadt signalisierte hierfür bereits Unterstützung. Auch für Coburg ist es wichtig, dass Samba-City nicht verstummt, so Horst Graf, Betriebsleiter Coburg Marketing. Coburgs 2. Bürgermeister Hans-Herbert Hartan fügt hinzu: „Wir wollen im Juli ein Zeichen aus Coburg senden und begrüßen und unterstützen die Pläne des Veranstalters Sambaco.“

Das Internationale Samba-Festival ist seit dem Jahr seiner Gründung 1992 nicht mehr aus dem Coburger Veranstaltungskalender weg zu denken. Bis zum Jahr 2019 kamen jährlich rund 200.000 Besucher, immer am zweiten Wochenende im Juli nach Coburg, um zu tanzen, feiern und die brasilianische Lebensfreude zu genießen. Bereits im vergangenen Jahr musste das Festival auf Grund der Corona-Pandemie abgesagt werden

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