Berlin - Frank Ullrich sitzt in einem der Sessel in der Lobby seines Hotels in der Berliner Friedrichstraße. Er steht immer noch unter den Empfindungen seines ersten echten Sitzungstages als Bundestagsabgeordneter. „Das war schon beeindruckend, wenn man sich heute im Reichstag umgeschaut hat“, sagt der Suhler, der sich am 26. September als Direktkandidat für die SPD im Wahlkreis 196 durchgesetzt hat. Gegen Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen, den die CDU in Südthüringen aufgestellt hatte.