Wer die ältesten der uralten Industrieruinen von Brotterode aufspüren will, der sollte nicht im Ort, sondern in der freien Natur suchen. Gerade im Inselberggebiet mit seinem Totalreservat finden sich Zeugnisse von Produktionsstätten, in denen wohl schon im Hochmittelalter, vor einem Jahrtausend, gearbeitet wurde. „Da liegt noch viel Holzkohle herum, die für eine Ewigkeit haltbar gemacht ist, so man sie nicht verfeuert“, sagt Hans-Joachim Lauerwald, der hier oft unterwegs war. „Einst hat man mit kleinen Rennfeuern hier Eisenerz verhüttet. Und wenn man gräbt, findet man noch deutlich mehr Überreste unter der Oberfläche und vielleicht das eine oder andere gute Stück.“ Er präsentiert einige der Eisenteile, die schwer im Handteller liegen und im wahrsten Sinne des Wortes echt der Hammer sind.