Breitenbach - Sie werden Dullichwaber, Presäckswaber oder Dullich-stampfer genannt. Diese Spitznamen für die Brädeboacher haben sich die Leute in den umliegenden Ortschaften ausgedacht. "Waber" gab es hier einst viele. 1827 haben hier in 20 Haushalten Menschen an großen Webstühlen gestanden. Die Leineweberei war einst ein wichtiger Erwerbszweig für die Breitenbacher. Der letzte Weber, Ferdinand Fabig, hat bis 1927 noch am Webstuhl gestanden, der könnte so ausgesehen haben, wie der Webstuhl, der erst jüngst in der Heimatstube gelandet ist. Seinen Werdegang werden Gudrun Ludwig, die Chefin der Interessengemeinschaft Heimatstube e.V. erst noch genau nachvollziehen.