Wer etwas älteren Semesters ist und aus dem Osten der Republik stammt, der kennt noch das Unterrichtsfach PA – Produktive Arbeit. In DDR-Zeiten bot dieses Schülern Einblicke in den Berufsalltag. Siebt- bis Zehntklässler arbeiteten in den Betrieben mit. Ob sie damals wirklich produktiv waren, das stand auf einem ganz anderem Blatt. Zumindest aber bekamen sie Einblicke in das tägliche Arbeitsleben, konnten sich im Idealfall damit besser für – oder gegen – einen Beruf entscheiden. Egal wie gut oder schlecht dieser Anspruch damals in der Realität umgesetzt wurde, in heutigen Zeiten fehlt solche eine kontinuierliche Bindung zwischen Schule und Wirtschaft. Genau diese wieder enger miteinander zu verzahnen, das hat sich der Arbeitskreis Schule – Wirtschaft Schmalkalden-Meiningen-Suhl des Bildungswerkes der Thüringer Wirtschaft auf seinen Plan geschrieben. Katrin Lawin, Lehrerin am Berufsbildungszentrum Meiningen, engagiert sich in dem Gremium. Gemeinsam mit der Regelschule Bettenhausen, der dort für Berufsorientierung zuständigen Lehrerin Heike Dreßler, organisierte sie am Freitag eine Exkursion in verschiedene Meininger Betriebe.
Blick in die Betriebe Schüler entdecken Arbeitswelt
Erik Hande 06.02.2024 - 13:00 Uhr