Betrunken ans Brückengeländer Unfallfahrerin lügt Reh herbei

Ein Blaulicht der Polizei leuchtet auf. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild/dpa

Ihren Führerschein ist eine 18-Jährige nun gleich wieder los: Sie war unter Alkohol- und Drogeneinfluss mit dem Auto an ein Brückengeländer gekracht - und gaukelte einen Wildunfall vor.

Friedrichswerth - Die junge Frau aus dem Wartburgkreis tischte den Beamten, die zu dem Unfall gerufen wurden, eine zunächst glaubhafte Geschichte auf: Sie sei einem Reh ausgewichen und wegen eines entgegenkommenden Lkw in den Graben gefahren. Bei genauerer Betrachtung der Schäden am Pkw wurde jedoch klar, dass diese nicht zur Schilderung der jungen Frau passten. Das teilte die Polizei am Sonntag mit.

Schließlich stellte sich heraus, dass die Fahranfängerin am Samstagfrüh gegen 4:00 Uhr am Ortsausgang von Behringen in Richtung Friedrichswerth (Landkreis Gotha) mit einem Brückengeländer kollidiert war und mit ihrem erheblich beschädigten Auto noch knapp zwei Kilometer fuhr, bis sie im Straßengraben landete.

Die Polizisten stellten bei der jungen Frau eine Atemalkoholkonzentration von 1,1 Promille und den Einfluss von Betäubungsmitteln fest. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt. Der Schaden am Brückengeländer konnte laut Polizei noch nicht beziffert werden.

 

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