„Uns ärgert, dass eine Hauptgruppe ausgeschlossen bleibt“, sagt Beate Ulbricht. Die Leiterin der Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberaterstelle der Volkssolidarität in Sonneberg hatte wie die Mitarbeiter anderer Beraterstellen den Gesetzgeber in Erfurt darauf aufmerksam gemacht, wo die Probleme bei Energieschulden liegen. Die Energiepreise sind zwar gesunken, liegen aber noch auf einem hohen Niveau, aber gerade Menschen am unteren Ende der Einkommensskala schlagen sich noch mit „Altschulden“ herum. Für sie war im Zuge der Energiekrise im Freistaat Thüringen vor einem Jahr ein Härtefallfonds aufgelegt worden, um Betroffene bei drohender Unterbrechung der Energieversorgung zu unterstützen. Die Antragsfrist ist aktuell bis Oktober diesen Jahres verlängert worden, teilt das Ministerium für Arbeit, Soziales Gesundheit, Frauen und Familie mit. Bei den Anträgen helfen Schuldnerberatungsstellen, wie die bei der Volkssolidarität in Sonneberg.