Baku/Dresden - Die Unesco hat die Montanregion Erzgebirge/Krušnohorí als Weltkulturerbe anerkannt. Das Komitee nahm das historische Bergbaugebiet in Sachsen und Böhmen am Samstag auf seiner Sitzung in Aserbaidschan in die Liste schützenswerten Erbes der Welt auf. Diese von den beiden Ländern nominierte Stätte sei von universellem Wert. Delegierte sprachen von einem "Meisterwerk menschlicher Kreativität". Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer dankte für die Anerkennung. Das Projekt sei ein Beispiel für internationale Zusammenarbeit. "Glück auf!", sagte er. Kretschmer war mit nach Baku gereist, um in der entscheidenden Sitzung des Welterbekomitees die Bewerbung zu unterstützen. Jetzt gelte es, mit dem Titel die Attraktivität des Erzgebirges weiter auszubauen. Sachsen verfügt neben dem "Muskauer Park" nun über eine zweite Welterbestätte.