Schleid - Eigentlich wollte die Gemeinde Schleid im Sommer zur regulären Schließzeit die Gruppenräume des Kindergartens renovieren lassen. Dann kam die Coronapandemie, und die Tagesstätte musste schon im Frühjahr mehrere Wochen geschlossen bleiben. "Wir entschlossen uns, die Arbeiten vorzuziehen", informierte Erster Beigeordneter Martin Schuchert (CDU) zur jüngsten Gemeinderatssitzung. Bei der Ausschreibung bekam eine Motzlarer Firma als günstigster Anbieter den Zuschlag. Die überplanmäßige Ausgabe in Höhe von 4000 Euro genehmigte der Gemeinderat einstimmig. Martin Schuchert lobte alle, die fleißig mithalfen. "Wir haben unheimlich viel bewegt mithilfe der Kindergärtnerinnen und des Bauhofes", sagte er. Die Krisenzeit habe man sinnvoll genutzt, um dringend notwendige Reparaturen durchzuführen, Mobiliar und Spielsachen gründlich zu reinigen. Die Erzieherinnen bildeten sich zudem weiter. "Die Elternbeiträge haben wir für April und Mai ausgesetzt und erst im Juni wieder eingezogen", erklärte Martin Schuchert.