Bad Salzungen - In jedem Jahr gibt es zwei Auflagen des Bad Salzunger Kneipenfestes und entgegen aller Unkenrufe, dass sich so etwas irgendwann totläuft, ist es ein Dauerläufer geblieben.

Zwar nahmen am vergangenen Samstag nicht mehr so viele Kneipen teil, dafür war in den verbliebenen das Gedränge umso größer. Zahlreiche Nachtschwärmer zogen von Lokal zu Lokal, tranken, tanzten, unterhielten sich oder hörten einfach den Musikern zu. Im Kunstkeller "Haunscher Hof" spielten Bluesrudy und Peter Schmidt alte Bluesklassiker, im Café Bein gab es Folkrock und Country mit The Wilbury Clan. Neu im Programm war die 6219-Bar Salzungen am Markt. Dort wechselten sich Rock It und Gruenschnabel ab. Auf der Bühne im "Ostrock" gab es nicht nur selbigen, sondern auch internationalen Schmuserock aus den Sechzigern und Siebzigern. Im "Kamadu" spielte die Mark Pranger Band Musik aus der gleichen Ära, allerdings die der etwas härteren Art. Softig ging es in der "Schönen Aussicht" zu. Peter Kick griff hier in den großen Musikfundus der Flower-Power-Zeit und wer dann noch nicht genug hatte, konnte im KW 70 bei Epilog den Abend bis in die frühen Morgenstunden ausdehnen. hm