Bad Salzungen Gasalarm in der Innenstadt

Auch die Zufahrt von der Bauerfeld-Kreuzung zur Innenstadt ist gesperrt. Foto: Beate Funk

Einen Großeinsatz gab es am Dienstag in der Bad Salzunger Innenstadt.

Ein Großaufgebot von Feuerwehrleuten, Polizisten und medizinischen Rettungskräften war am Dienstag mit zahlreichen Fahrzeugen und technischem Gerät in der Bad Salzunger Innenstadt im Einsatz. Nach Angaben von Vize-Bürgermeister Hannes Knott (CDU) hatte es um 7.51 Uhr eine Alarmierung wegen Gasaustritts in der Kurhausstraße gegeben. Die Feuerwehr Stadtmitte und der Gefahrgutzug des Wartburgkreises aus Vacha seien daraufhin angerückt. Kurze Zeit später waren rund 40 Einsatzkräfte vor Ort.

Ein Bewohner eines Mietshauses hatte Gasgeruch gemeldet. Zuerst seien Polizeibeamte an dem Haus gewesen, berichtete Einsatzleiter Jörg Krause, der stellvertretende Wehrführer der Feuerwehr Stadtmitte. „Die haben keinen Gasgeruch wahrgenommen.“ Feuerwehrleute hatten dann mit einem Spezialgerät in der genannten Wohnung tatsächlich eine erhöhte Gaskonzentration gemessen. „Wir konnten aber nicht feststellen, was es für ein Stoff war.“ Nach gründlicher Lüftung des Gebäudes wurde erneut gemessen – und eine geringe Ammoniak-Konzentration festgestellt. Die Ursache dafür könnte letztlich „alles mögliche gewesen sein“, sagte Jörg Krause, „da reicht ein Haarfärbemittel aus.“ Die Untersuchungen dauerten mehrere Stunden an – „wir mussten ja jegliche Gefahren ausschließen“. Ein unkontrollierter Gasaustritt konnte nicht festgestellt werden. Und die letzten Messungen waren schließlich ohne Befund. „Trotzdem haben wir noch mal mit einem Überdrucklüfter das ganze Gebäude durchgeblasen und den Einsatzort dann der Polizei übergeben“, berichtete Jörg Krause. Der Vermieter sei dann vor Ort gewesen. Um 12.30 Uhr war der Einsatz beendet – und die Mieter konnten wieder ins Haus. Sie waren zwischenzeitlich im Foyer des Rathauses untergebracht, „damit sie nicht in der Kälte stehen mussten“, sagte der Einsatzleiter.

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