Geisa - "Der Tradition zufolge soll schon von den Königen Karlmann und Pippin (741 bis 747) ein Gut Geisaha, auf einem Hügel an der Ulster in einer fruchtbaren, lieblichen Gegend gelegen, der fuldaischen Kirche geschenkt worden sein. Urkundlich kommt jedoch der Ort erst 817 vor. Der Abt Rathgarius zu Fulda trifft mit Kaiser Ludwig einen Tausch, indem dieser gegen die zu entfernt gelegene, von Kaiser Karl dem Großen geschenkte Besitzung Ibistat am Rheine drei Landgüter in Vacha, Geisaha und Spanelo (Spahl) dem Kloster überlässt. Schon damals gehörten zu Geisa vier Gemeindebezirke; es bildete also den Mittelpunkt einer besonderen Herrschaft, welche bald vollständig dem Stifte Fulda zu eigen wurde", schreibt C. Kronfeld in seiner 1879 erschienenen Landeskunde. Diese erste urkundliche Erwähnung vor 1200 Jahren wird gefeiert. Die Festwoche soll vom 28. Juli bis 6. August 2017 stattfinden. "Wir haben den Termin mit anderen Orten aus der Region abgestimmt, damit es keine Überschneidungen gibt", sagt Geisas Bürgermeister Martin Henkel (CDU).