Geisa - Die Thüringer Landgesellschaft bietet der Stadt Geisa Zusammenarbeit an. Thomas Saupe, Leiter des Außenstützpunktes in Meiningen, stellte zur Stadtratssitzung die dem Freistaat Thüringens gehörende Gesellschaft mit insgesamt 130 Mitarbeitern vor. Die Entwicklung ländlicher Räume und der Agrarstruktur sowie Flächenmanagement nannte Saupe als Aufgabefelder der Landgesellschaft. Sie verwaltet beispielsweise die Flächen des "Grünen Bandes", welche der Thüringer Naturschutzstiftung übergeben worden waren. "Wir entwickeln aber auch Industrie- und Gewerbestandorte sowie Projekte für die Wasserwirtschaft", berichtete er. Die Wasserbauplanung der Felda zwischen Dermbach und Dorndorf nannte er als Projektbeispiel aus der Region. Die Kommunen seien verpflichtet, die Wasserraumrichtlinie der Europäischen Union umzusetzen. "Als wir 2004 begannen, war die Felda in diesem Abschnitt mit rund 15 Bauwerken versehen, die den Fluss querten und die Fische behinderten", sagte er. Im Auftrag der Kommunen ging es darum, Wehre ab- oder umzubauen und den Flusslauf zu verbessern. 70 Prozent der Kosten wurden gefördert, doch konnten die beteiligten Gemeinden aufgrund des hohen Gesamtvolumens auch die 30 Prozent Eigenanteil nicht aus eigener Kraft bewältigen.