Gumpelstadt - "Das Erntejahr 2018 begann mit zu warmen und trockenen Wintermonaten, es folgte ein zu kalter März, dann der wärmste April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen - beide Monate mit Niederschlägen unter den langjährigen Erwartungswerten", resümierte Bernd Apfel, der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes, zur Mitgliederversammlung in Gumpelstadt. Und das setzte sich fort. Trockenheit, hohe Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen begleiteten auch weiter die Hauptwachstumszeit. "Das Getreide und der Raps reiften schnell, die Ernte war die zeitigste denn je." Apfel verwies auf eine äußerst negative Wasserbilanz bis Ende Oktober. Mehr als die Hälfte der durchschnittlichen Jahresniederschläge fehlen. Und die Folgen blieben auch in der Wartburgregion nicht aus.