Rennsteigtunnel Auto gerät in Brand: Fahrer verletzt

, aktualisiert am 03.01.2022 - 10:42 Uhr

Schwerer Unfall am Sonntagmorgen im Rennsteigtunnel: Ein Auto ist in der Röhre Richtung Süden in Brand geraten.

A71/Oberhof - Der Fahrer eines Pkw mit Anhänger war am Sonntagmorgen auf der A71 in Richtung Schweinfurt unterwegs, als sich im Rennsteigtunnel die Motorkontrollleuchte seines Autos bemerkbar machte. Der Fahrer stellte das Auto in einer Pannenbucht ab, dort begann es zu brennen. Wie die Polizei berichtete, war das Feuer auf den automatisch aktivierten Überwachungskameras zu erkennen, so dass gegen 10.30 Uhr sofort Alarm ausgelöst wurde.

Die Tunnelfeuerwehr sei schnell ausgerückt, mit Atemschutz hätten die Rettungskräfte den Brand in etwa 20 Minuten gelöscht, hieß es von den Rettungskräften. Der Fahrer des Autos konnte sich selbst befreien, wurde aber mit einer leichten Rauchvergiftung nach Suhl ins Klinikum gebracht. Er war allein im Auto. Der Autofahrer habe geistesgegenwärtig und richtig gehandelt, sagte Daniel Wiegmann von der Feuerwehr Suhl.

Der Rennsteigtunnel wurde beim Erkennen des Brandes automatisch gesperrt, es entwickelte sich an beiden Tunneleinfahrten ein Stau. Ob am Tunnel ein Schaden durch das Feuer entstanden ist, muss noch geklärt werden. Nach einer ersten Einschätzung war wohl das schnelle Eingreifen der Tunnelfeuerwehr entscheidend, damit keine größeren Zerstörungen entstanden. 2016 war das letzte Mal ein vergleichbarer Fahrzeugbrand in dem Tunnel geschehen.

Der Rennsteigtunnel an der A71 Erfurt-Suhl-Schweinfurt ist mit knapp acht Kilometern Länge der längste Straßentunnel Deutschlands. Rettungskräfte üben ständig, um am besten auf Brände und Unfälle zu reagieren. Ein automatisiertes System aus Kameras, Belüftung und Sicherheitsmaßen sorgen zusammen mit der in Zella-Mehlis beheimateten Tunnelfeuerwehr, dass Rettungsmaßnahmen möglichst schnell eingeleitet werden können.

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