70 Jahre Freibad Geraberg Beim Freibad-Geburtstag ging es rund

Constanze Wagner

Am Samstag feierten die Badegäste im Geraberger Freibad das 70-jährige Jubiläum der Einrichtung. Dabei ging es im und neben dem Wasser bei allerlei Spielen und Wettkämpfen hoch her.

Erfrischung, Spiel und Spaß, das waren die Zutaten für das Schwimmbadfest in Geraberg anlässlich seines nunmehr bereits 70-jährigen Bestehens. Schwimmmeister Markus Bamberg hatte dafür allerlei organisiert, um diesen Tag zu einem Erlebnis zu machen für die kleinen und großen Badegäste.

Bereits zur Jahresendveranstaltung 2021, bei der alljährlich allen gedankt wird, die während der Saison den Freibadbetrieb ermöglicht und unterstützt haben, wurden Pläne für das Jubiläum geschmiedet. Neben Feuerwehr, Wasserwacht und der Sektion Volleyball von der Spielvereinigung Geratal gehören unter anderem auch die fleißigen Kassiererinnen und Kassierer zu den Gästen der alljährlichen Dankeschönveranstaltung. Markus Bamberg nahm also die Zügel für die Organisation des Schwimmbadfestes in die Hand und bekam dafür auch die notwendige Summe Geld von der Gemeinde Geratal zur Verfügung gestellt.

Buntes Angebot

Buntes Angebot

Zunächst war natürlich wegen der allgegenwärtigen Corona-Pandemie noch einiges unsicher, aber in diesem Jahr konnte der Badebetrieb glücklicherweise pünktlich im Mai beginnen und das Freibadleben fühlte sich wieder annähernd normal an, erzählt Markus Bamberg. Dank vieler fleißiger Helfer konnte er ein buntes Angebot für das Jubiläumsfest auf die Beine stellen. Dabei unterstützten ihn auch die Bürgermeister, der Musikverein, die Wasserwacht, die Feuerwehr und selbstverständlich die Mitarbeiter des Schwimmbades. Natürlich waren auch die Kollegen des Bauhofes wieder mit im Boot, die am Freitagabend extra eine längere Schicht eingelegt haben und am Sonntagmorgen noch mal mit anpackten.

Von 10 bis 22 Uhr war das Schwimmbad am Samstag geöffnet und das Wetter spielte auch mit. Dass die Wasser-Eventfirma den eigentlich fest gebuchten Termin verschwitzt hatte und deshalb der Wasserhindernisparcours nicht wie geplant im 25-Meter-Becken eingesetzt werden konnte, das wurmte Markus Bamberg schon sehr. So mussten eben Standup-Board, Schlauchboot und Wasserinseln für Spaß sorgen und wurden auch begeistert angenommen. Außerdem gabs ja noch die Möglichkeit in einem Riesenwasserball übers Wasser zu laufen oder sich beim „Sommer-Ski“, das von der Sektion Wintersport des SV 90 Gräfenroda angeboten wurde, auszuprobieren.

Ja, und die alltäglichen Wasserspäße wie Rutsche, Sprungtürme und Fontänen trugen bei hochsommerlichen Temperaturen ebenfalls zum sportlichen Erfrischungserlebnis der Gäste bei.

Am Nachmittag zeigte die Jugendfeuerwehr Geschwenda mit Unterstützung der Großen, was sie schon gelernt hat. Zwar durfte wegen der hohen Waldbrandgefahr das vorbereitete Palettenhäuschen nicht angezündet werden, aber eine Rauchbombe zeigte, wo der Wasserstrahl hin sollte. Und der kam dann aus einem Strahlrohr und zusätzlich auch noch vom Dach eines Feuerwehrfahrzeuges. Für die gelungene Vorführung spendete das Publikum den jungen Feuerwehrkameraden gebührenden Applaus.

Rund 700 Gäste

Rund 700 Gäste

Nach diesem Löschangriff gab es im Schwimmbad nur noch eine Rauchentwicklung, nämlich die vom Grill. Bratwurst, Pizza, Burger und andere Speisen sowie Getränke gingen über die Theke. Natürlich kamen auch die Eisfreunde auf ihre Kosten. Musikalisch begleiteten die Musiker des Musikvereins Geraberg in gewohnter Qualität die Gäste durch den Nachmittag.

Auch nach 20 Uhr gab es noch einige Badegäste. Es hätten aber insgesamt gerne noch mehr als die knapp 700 Freibadbesucher an diesem Tag sein können, meinte Markus Bamberg zum Feierabend.

 

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