3000 Euro Schaden Neu gepflanzte Bäume in Neustadt zerstört

Bilder der zerstörten Bäume am Park in Neustadt. Foto: Peter Grimm

Mutwillig zerstört wurden fünf noch recht neu gepflanzte Bäume am Mehrgenerationenpark in Neustadt. Etwa 3000 Euro Schaden sind entstanden.

Peter Grimm kann nur den Kopf schütteln: „Wir können uns nicht erklären, wer das gewesen sein soll. Eines steht fest: Ein Kinderstreich war das nicht“, sagt der Bürgermeister der Landgemeinde Großbreitenbach und meint damit einen Vandalismusfall in Neustadt. Dort wurden fünf noch recht neu gepflanzte Bäume am Mehrgenerationenpark angesägt. Und zwar nicht nur oberflächlich angeritzt, sondern zum Teil tief in den Stamm hinein.

Festgestellt hat den Schaden laut Peter Grimm die Firma, die die Bäume im vergangenen Jahr gepflanzt hat und noch für sie zuständig ist. „Bei der letzten Kontrolle ist es ihnen aufgefallen. Noch sind die Bäume zwar grün, aber es sieht nicht gut aus. Die Firma schätzt ein, dass es die Bäume vermutlich nicht überstehen werden und eingehen“, so der Landgemeindebürgermeister.

Wer war es?

Er ist verärgert und zugleich ratlos. „Wer kann das nur getan haben? Die Bäume stehen nicht auf privatem Grundstück und es gibt auch keine direkt anliegenden Häuser, deren Einwohner sich an möglichem Laub stören könnten. Dafür wären wir ja sowieso zuständig, da es öffentlicher Grund ist“, so Grimm.

Auch bei Neustädtern habe man schon nachgefragt und auf Hinweise zu dem oder den Vandalen gehofft: Vergebens!

Die fünf betreffenden Bäume wurden im vergangenen Jahr am Mehrgenerationenpark als Ersatzmaßnahme gepflanzt. „Und zwar für Pappeln, die wir in der Friedensstraße in Großbreitenbach fällen mussten. Dort haben wir allerdings nicht wieder alle Bäume pflanzen können, sondern nur sechs der elf. Fünf kamen deshalb nach Neustadt“, blickt Peter Grimm zurück. Die Ahorn- und Ebereschenbäume haben pro Baum einen Wert von rund 600 Euro. Insgesamt macht das 3000 Euro Schaden, der durch den Vandalismus in Neustadt entstanden ist. Anzeige gegen Unbekannt wurde erstattet. Peter Grimm hofft, dass es womöglich doch noch Hinweise geben kann, um dem oder den Schuldigen auf die Spur zu kommen.

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