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Starker Wind wirbelt Weltcups durcheinander

Stürmische Böen durchkreuzten den Wettkampfplan des Weltcups der Skispringerinnen und Skispringer im sächsischen Klingenthal. Auch der Weltcup-Slalom in Val d'Isère wurde abgesagt.



Nach nur drei Springerinnen wurde der erste Durchgang der Frauen in Klingenthal am Samstag abgebrochen. Die Verschiebung wirkt sich auch auf die Männer aus: Der Probedurchgang von Dreifach-Weltmeister Markus Eisenbichler, Karl Geiger und ihren Teamkollegen wurde abgesagt.

Beim zweiten Versuch am Nachmittag wurde der Wettbewerb nach nur einem Durchgang beendet. Er war nur mit Unterbrechungen durchzuführen gewesen, für den zweiten Durchgang reichte es gar nicht mehr.

Dafür gab's den ersten Podestplatz für die deutschen Skispringerinnen: Katharina Althaus aus dem bayerischen Oberstdorfer sprang in Sachsen 131,5 Meter weit und musste sich damit nur der österreichischen Siegerin Chiara Hölzl und der zweitplatzierten Slowenin Ema Klinec geschlagen geben.

Zweitbeste Deutsche wurde Juliane Seyfarth auf Rang sieben. Agnes Reisch auf Rang 18, Luisa Görtlich als 20. und Selina Freitag auf Platz 26 sprangen ebenfalls noch unter die ersten 30 und holten Weltcup-Punkte.

In einem komplizierten Mannschaftsspringen haben die Männer nur den sechsten Platz belegt. Markus Eisenbichler, Constantin Schmid, Richard Freitag und Karl Geiger konnten ebenfalls bei wechselhaftem Wind nicht mit den Top-Teams mithalten - auch, weil sie Pech mit den Bedingungen hatten.

Bester Springer im Team von Bundestrainer Stefan Horngacher war beim Sieg der Polen vor Österreich und Japan der Oberstdorfer Geiger, der 133 und 131,5 Meter weit sprang. Dreifach-Weltmeister Eisenbichler kam auf 117 und 131,5 Meter.

Es ist in Klingenthal das erste Mal, dass die Frauen und die Männer gemeinsam an einem Ort einen Weltcup in Deutschland bestreiten. Die Männer waren am Nachmittag in einem Mannschaftswettbewerb gefordert.

Zu viel Wind und zu viel Schnee haben auch in den französischen Alpen zu einer Absage des Weltcup-Slaloms in Val d'Isère geführt. Nach mehreren Verschiebungen des geplanten Starts gab der Skiweltverband diese Entscheidung am Samstag bekannt.

Der Wettkampf soll nun am Sonntag (9.30/12.30 Uhr) nachgeholt werden. Wann und wo der Riesenslalom stattfinden soll, ist noch unklar. Der Slalom war im ursprünglichen Rennkalender für Sonntag vorgesehen, wegen der Wettervorhersage aber mit dem Riesenslalom getauscht und auf Samstag vorgezogen worden.

Beim Super-G in St. Moritz landete Viktoria Rebensburg wegen des starken Winds mit 0,96 Sekunden Rückstand auf Siegerin Sofia Goggia aus Italien auf Rang zehn. Damit hat sie eine Woche nach ihrem Sieg in Lake Louise einen weiteren Podestplatz verpasst.

Ähnlich trist aus sportlicher Sicht sieht es bei den deutschen Biathletinnen aus: Sie haben beim Weltcup in Hochfilzen das nächste Debakel erlebt. Die Damen-Staffel mit Karolin Horchler, Denise Herrmann, Vanessa Hinz und Franziska Hildebrand nur auf Platz zwölf - bislang galt die Olympia-Pleite in Sotschi 2014 mit Rang elf als schwächstes Resultat. dpa/ap

Lesen Sie dazu auch:

Weltcup-Slalom in Val d'Isère abgesagt

Rebensburg bei Super-G in St. Moritz auf Platz 10

Nächstes Biathlon-Debakel - Damen-Staffel Zwölfte

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Veröffentlicht am:
14. 12. 2019
13:14 Uhr

Aktualisiert am:
14. 12. 2019
18:03 Uhr

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14. 12. 2019
13:14 Uhr

Aktualisiert am:
14. 12. 2019
18:03 Uhr



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