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Regionalsport

Keine Medaille für deutsche Biathleten im Männer-Sprint

Antholz - Die deutschen Biathleten haben bei den Weltmeisterschaften im italienischen Antholz im Männer-Sprint keine Medaille gewonnen.



Benedikt Doll
Gehörte im WM-Sprint in Antholz zum Favoritenkreis: Benedikt Doll. Doch er musste drei Strafrunden absolvieren.   Foto: Matthias Balk/dpa

Schon vor Ende des Rennens am Samstag in der Südtirol-Arena war klar, dass es für das deutsche Quartett um Olympiasieger Arnd Peiffer nicht für das Podest reicht.

Zur Hälfte des Rennens in Führung lagen der fehlerfrei gebliebene Alexander Loginow aus Russland an der Spitze, der eine zweijährige Dopingsperre verbüßt hatte. Die Franzosen Quentin Fillon Maillet (1 Fehler) und Martin Fourcade (0) lagen auf den beiden weiteren Podestplätzen vor den Norweger-Brüdern Tarje Bö (0) und Johannes Thingnes Bö (1). Insgesamt sind im Zehn-Kilometer-Sprint 107 Skijäger am Start.

Bester deutscher Biathlet war Olympiasieger Arnd Peiffer, der am Schießstand als einziger der vier deutschen Biathlet fehlerfrei blieb und sich eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung am Sonntag verschaffte. Er lag 39,7 Sekunden hinter Maillet.

Kurz hinter Peiffer platzierte sich trotz zweier Strafrunden WM-Debütant Philipp Horn, der 44,4 Sekunden hinter Loginow lag. Der Thüringer legte damit eine glänzende WM-Premiere hin. "Das war heute ein Sahnetag. Ich habe mich extrem gut gefühlt, hatte dazu extrem gutes Material und habe mir das Rennen gut eingeteilt. Und dann kommt so eine starke Zeit heraus", sagte der Oberhofer, der für Eintracht Frankenhain startet.

Im Weltklassefeld von 107 Startern glänzte Horn mit der viertbesten Laufzeit. Er war nur 0,6 Sekunden langsamer als Top-Favorit Johannes Thingnes Bö aus Norwegen, der als Fünfter ohne Medaille blieb. Die große Anspannung vor dem ersten WM-Auftritt sei nun abgefallen. In die Verfolgung am Sonntag könne er nun lockerer gehen, ergänzte Horn.

Ex-Weltmeister Benedikt Doll musste dreimal in die Strafrunde, Johannes Kühn lief gleich vier Strafrunden. ts/dpa

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Veröffentlicht am:
15. 02. 2020
15:40 Uhr

Aktualisiert am:
15. 02. 2020
19:41 Uhr

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15. 02. 2020
15:40 Uhr

Aktualisiert am:
15. 02. 2020
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