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Horn: "Die WM ist für mich nur Zugabe"

Antholz - Philipp Horn (25) und Johannes Kühn (28), hier der ruhige Thüringer, dort der entspannte Bayer.



Selber Wölfe - Blue Devils Weiden WM-Premiere: Philipp Horn fiebert dem Sprint entgegen.
WM-Premiere: Philipp Horn fiebert dem Sprint entgegen.   Foto: Mario Wiedel

Antholz - Philipp Horn (25) und Johannes Kühn (28), hier der ruhige Thüringer, dort der entspannte Bayer. Gemeinsam teilen sich beide ein Zimmer im deutschen Team-Hotel in Rasen, einem Ortsteil von Antholz, gemeinsam gehen beide am Samstag (14.45 Uhr) neben den Ex-Weltmeistern Arnd Peiffer und Benedikt Doll im 10-km-Sprint der Biathlon-WM an den Start. Während die Altmeister Erik Lesser und Simon Schempp im IBU-Cup um ihre Form ringen, wollen die läuferisch starken Zimmer-Kollegen als aktuelle Nummer drei und vier im Team ihre bislang starke Form auch auf den WM-Strecken zeigen.

"Die Saison lief bisher spitze, das hätte ich vorher nicht so erwartet. Deshalb ist die WM ist für mich Zugabe", sagte Horn, der seine guten Saison-Ergebnisse bei seiner ersten WM-Teilnahme "einfach nur bestätigen" möchte. Soll heißen: Mit einer Top-15 Platzierung wäre der Skijäger vom SV Eintracht Frankenhain zufrieden, ein Rang in den Top Ten wäre überragend. Als bestes Saisonergebnis hat der WM-Neuling Rang sechs im Massenstart von Oberhof aufzuweisen. Im Gesamtweltcup liegt er an 18. Stelle. Hinzu kommen zwei Podestplätze mit der Staffel.

Nun aber sei es an der Zeit, dass auch für ihn die WM beginne: "Ich habe nach der längeren Wettkampfpause richtig Bock auf Wettkämpfe." Die über 20 000 Fans, die an beiden Wochenend-WM-Tagen erwartet werden, die imposante Tribüne, auf die die Athleten beim Einbiegen in den Schießstand zulaufen, die hohe Erwartungshaltung, die auf den deutschen Biathleten lastet - "alles kein Problem", sagt Horn. "Ich lasse das einfach auf mich zukommen. Der Weltcup in Oberhof war schon stressig, und mehr sollte es drumherum auch nicht sein, aber das kann ich ja selbst entscheiden."

Im Optimalfall warten auf den Oberhofer bei der Premiere gleich fünf WM-Starts. "Es wäre ein großer Traum, in der Staffel mitzulaufen", verrät er. Zunächst aber stehen Sprint und Verfolgung im großen, starken Feld von über 100 Startern an, wovon rund 25 Athleten insgeheim Medaillenhoffnungen hegen. Unterstützung erfährt Philipp Horn von seinem Vater, der mit anderen Frankenhainer Vereinskollegen in Antholz weilt. Die Mama, eine ehemalige Langläuferin, weilt dagegen im Skiurlaub. Wer konnte anfangs des Winters schon ahnen, dass der Sohnemann um Biathlon-WM-Lorbeeren kämpfen wird? ts

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Veröffentlicht am:
14. 02. 2020
22:12 Uhr

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14. 02. 2020
22:12 Uhr



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