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Regionalsport

Erzgebirge Aue ringt Nordhausen mit 4:1 im DFB-Pokal nieder

Außenseiter Wacker Nordhausen ging im DFB-Pokal gegen Erzgebirge Aue in Führung. Doch am Ende setzte sich der Zweitligist deutlich und verdient durch.



Erzgebirge Aue ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat sich in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Regionalligist Wacker Nordhausen durchgesetzt. Der Fußball-Zweitligist siegte trotz eines Rückstands am Ende deutlich 4:1 (1:1). Joy-Lance Mickels schoss die Hausherren vor 4347 Zuschauern in der 22. Minute in Führung. Auf der anderen Seite traf Tom Baumgart zum 1:1-Ausgleich (37.). Im zweiten Durchgang erzielte Jan Hochscheidt das 2:1 (57.), Pascal Testroet sorgte mit einem Doppelpack (80./84.) für den Endstand.

Aue erwischte einen schwachen Start, die Anfangsphase gehörte den Gastgebern. Die erste Chance für Wacker hatte Carsten Kammlott, der an Torhüter Martin Männel scheiterte. Kurz darauf war es Christoph Göbel, der Männel prüfte. Erst nach knapp 17 Minuten hatten die Sachsen die erste Möglichkeit, doch Dimitrij Nazarov scheiterte an Wacker-Torhüter Jan Glinker. 

Mit der Zeit nahm das Spiel an Fahrt auf. Aue verlor den Ball in der Vorwärtsbewegung, Kammlott schaltete am schnellsten und legte den Ball quer auf für Mickels. Der zog ab und traf zum 1:0. Nur drei Minuten später mussten die Gäste den nächsten Nackenschlag verkraften. Abwehrchef Sören Gonther musste verletzt ausgewechselt werden, für ihn kam Fabian Kalig.

Der Zweitligist kam dann besser in die Partie. Erst wurde Baumgarts Schuss im Sechzehnmeterraum geblockt, zwei Minuten später machte er es besser und zog zum 1:1 ab. Auf der anderen Seite legte Mickels für Kammlott ab, der verpasste die Hereingabe knapp.

Nach dem Seitenwechsel wurde Aue seiner Favoritenrolle mehr und mehr gerecht. In der 57. Minute setzte sich Clemens Fandrich an der Eckfahne durch, flankte nach innen und fand den frei stehenden Hochscheidt, der unbedrängt zur Führung einköpfte.

Die Gäste machten danach das Spiel, Nordhausen wusste sich immer öfter nur mit Fouls zu helfen und schwächte sich so selbst. In der 74. Minute sah Kapitän Tobias Becker nach erneutem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Die Mannschaft von Trainer Daniel Meyer hatte aber noch nicht genug. Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff flankte der eingewechselte Florian Krüger mit viel Übersicht auf den Kopf von Testroet, der zum 3:1 traf. Vier Minuten später war es erneut der Stürmer, der aus kurzer Distanz den Endstand besorgte. dpa

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Veröffentlicht am:
10. 08. 2019
17:57 Uhr

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10. 08. 2019
17:57 Uhr



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