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Drei Wetterberichte für Oberhof und hoffen auf Frau Holle

In Oberhof beginnt die Weltcup-Woche. Während die Biathleten bereits eifrig ihre Trainingsrunden drehen, schauen die Verantwortlichen in regelmäßigen Abständen auf den Wetterbericht.



Und die Fahnen wehen im Wind: Oberhof rüstet sich für den Ansturm von rund 60 000 Biathlon-Fans.
Und die Fahnen wehen im Wind: Oberhof rüstet sich für den Ansturm von rund 60 000 Biathlon-Fans.   Foto: Gerhard König

Oberhof - Wettkämpfe unter freiem Himmel haben einen entscheidenden Nachteil, denn sie sind wetterabhängig. Deshalb richten sich die Blicke der Verantwortlichen des Oberhofer Biathlon-Weltcups in diesen Tagen entweder nach oben - oder auf die Bildschirme der Smartphones, um die aktuellen Wetterberichte zu studieren. "Ich habe drei Apps, die ich mir regelmäßig ansehe: den norwegischen Wetterdienst, Wetteronline und das Kachelmann-Wetter, weil Kachelmann eine Wetterstation in Oberhof hat", berichtet Silvio Eschrich, Chef des Weltcup-Organisationskomitees. "Wenn die drei Berichte weitestgehend übereinstimmen, kann man davon ausgehen, dass es auch so kommt wie vorhergesagt."

Tickets für den Staffel-Sonntag zu gewinnen

Für kurzentschlossene Biathlon-Fans hält unsere Zeitung ein ganz besonderes Bonbon parat, denn wir verlosen 3x2 Stadion-Tickets für die beiden Staffelrennen am Sonntag (13. Januar). Rufen Sie am heutigen Montag bis 14 Uhr unsere Hotline an:

(01 37) 98 87 619*

Nennen Sie das Stichwort "Biathlon-Staffel" sowie Ihren Namen, Ihre Postadresse und Telefonnummer. Die Gewinner werden ausgelost und danach im Sportteil Ihrer Heimatzeitung veröffentlicht. Die Gewinner erhalten die Tickets auf dem Postweg. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

*) 0,50 € aus dem Festnetz, mobil teurer

Wir verarbeiten Ihre Daten ausschließlich im Rahmen des Gewinnspiels. Die allgemeinen Teilnahmebedingungen sowie die Informationspflichten über die Verarbeitung Ihrer Daten können Sie jederzeit unter

www.insuedthueringen.de

in der Rubrik "Allgemeine Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele (…)" einsehen.

 

Bislang ist er von größeren Bauchschmerzen bezüglich der Witterung verschont geblieben: "Nach aktuellem Stand ist es in Ordnung. Man muss sehen, wie sich der Niederschlag am Montag und Dienstag entwickelt. Aber wir warten einfach ab."

 

Wenn die Prognosen für die bevorstehenden Tage stimmen, will Frau Holle kräftig die Betten durchschütteln. Außerdem sollen die Temperaturen am Mittwoch in den stärkeren Frostbereich drehen. Je üppiger die weiße Pracht herunterrieselt, desto mehr Arbeit haben Eschrich und Co., denn dann müssten die Zuschauerbereiche und Zuwegungen beräumt werden. "So hatten wir es in den letzten zwei Jahren, als es vor dem Weltcup noch einmal richtig geschneit hat", erinnert sich Eschrich: "Das kann man am Tage nicht alles schaffen, da sind dann auch Nachtschichten erforderlich." Im Moment seien die Helfer aber recht gelassen. Es bewege sich alles im normalen Rahmen, sodass dem am Donnerstag mit dem Sprint der Frauen beginnenden viertägigen Skijäger-Spektakel nichts im Wege steht, sofern kurzfristig keine großen Probleme mehr auftreten.

Kilometerweise TV-Kabel

Während die grundsätzliche Streckenpräparation abgeschlossen ist und in dieser Hinsicht nur noch Nachjustierungen erfolgen, sind die Mitarbeiter des ZDF gerade voll im Stress. Bevor die Reporter Christoph Hamm und Herbert Fritzenwenger, Alexander Ruda als Moderator und Experte Sven Fischer zum Mikrofon greifen können, werden kilometerweise Kabel verlegt, um die daheimgebliebenen Fans optimal zu versorgen. "Seit Freitag ist eine Vorhut vom Fernsehen da, am Samstag sind weitere Leute angereist", berichtet Eschrich. Sonntagmittag haben drei große ZDF-Lastwagen den Rennsteig erklommen. Am Montag sollen die Vorarbeiten für die Fernsehübertragungen zum größten Teil abgeschlossen werden, weil Dienstag das erste offizielle Training stattfindet und die Strecke dann den Athletinnen und Athleten vorbehalten ist.

Bliebe noch die alles andere als unwichtige Frage, wie es mit dem Start von Lokalmatador Erik Lesser aussieht. Der 30-Jährige vom SV Eintracht Frankenhain hat den Weltcup am vierten Adventswochenende im tschechischen Nove Mesto ebenso absagen müssen wie die World Team Challenge am 29. Dezember in der Schalke-Arena. Hartnäckig-schmerzhafte Rückenprobleme sind dafür der Grund gewesen. Ob es dem zweimaligen Weltmeister vergönnt ist, vor den heimischen Fans beim Sprint, in der Verfolgung oder der Staffel mitzumischen, bleibt abzuwarten. Immerhin hat Lesser schon einige Trainingsrunden absolvieren können.

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Ulrich Klemm

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Veröffentlicht am:
07. 01. 2019
00:00 Uhr

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Ulrich Klemm

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07. 01. 2019
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