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Lokalsport Suhl

Trainermienen sprechen Bände

Unnötig: Der 1. Suhler SV verliert seine Landesklassen-Auswärtspartie beim bis dato Schlusslicht SV Wacker Bad Salzungen mit 1:3 Toren und rutscht weiter in den Tabellenkeller.



Wieder jubelt der Gegner: Der 1. Suhler SV verliert beim Tabellenletzten Wacker Bad Salzungen das sechste von neun Saisonspielen.	Foto: Heiko Matz
Wieder jubelt der Gegner: Der 1. Suhler SV verliert beim Tabellenletzten Wacker Bad Salzungen das sechste von neun Saisonspielen. Foto: Heiko Matz  

Bad Salzungen - Nach dem 1:3 (0:2) in Bad Salzungen, der sechsten Niederlage im neunten Spiel, rutscht der 1. Suhler SV in der Fußball-Landesklasse (Staffel 3) auf den 13. Tabellenplatz ab.

"Der Sieg zählt doppelt": Das sagen die Trainer

Bernd Eckert, 1. Suhler SV:

"Als positiven Aspekt nehme ich aus dem Spiel mit, dass die Einstellung im zweiten Abschnitt stimmte. In dieser ausgeglichenen Liga reicht es aber nicht, nur 45 Minuten auf dem Platz zu sein. Uns fehlte es im ersten Durchgang an Leidenschaft und Engagement. So rannten wir zum wiederholten Male einem Rückstand hinterher. Die Bad Salzunger nutzten ihre Chancen, während wir in der zweiten Halbzeit dominierten, aber bei uns die Präzision im Spielaufbau fehlte."

Daniel Hlawatschek, SV Wacker
Bad Salzungen:

"Endlich haben wir den lang ersehnten Dreier. Alles andere ist egal. Es war ein intensives Spiel. Wir müssen früher das dritte Tor machen, dann wird es für uns vielleicht etwas einfacher. In unserer Situation zählt der Sieg doppelt."


Im Werra-Energie-Stadion entwickelte sich in der ersten Halbzeit eine muntere Partie. Die Gäste aus der Waffenstadt versuchten, den Spielaufbau der Heimelf früh zu stören und selbst Akzente nach vorn zu setzen. Wacker durfte sich bei seinem Torhüter Tobias Blochberger bedanken, der mit toller Parade einen Distanzschuss von Fabian Kühne um den Pfosten lenkte (10.). Der 23-jährige Kühne war nach seiner Roten Karte in Viernau am Samstag wieder ins Team zurückgekehrt.

Seine Aktion rüttelte den Gastgeber, der bis dahin schwer ins Spiel fand, wach. Sascha Damaske verwertete die erste Chance für seine Farben zum 1:0 (16.): Sascha Gobel behauptete auf der rechten Seite den Ball. Seine genaue Eingabe schloss Damaske mit rechts und ganz viel Übersicht zur Führung ab.

Mit einer herrlichen Kombination über die rechte Seite bereitete Suhls David-Lee Gromm für Fabian Kühne vor, der aus Nahdistanz den Ausgleich verpasste (19.). Es sollte nicht die einzig starke Aktion von Gromm bleiben. Über rechts sorgte der Rückkehrer aus Geraberg für viel Druck und avancierte zum besten Suhler Spieler. Danach bestimmte die Hlawatschek-Elf das Geschehen. Mit ihrem guten Umkehrspiel, zumeist über die rechte Seite, rissen sie immer wieder Löcher in die Suhler Abwehr, die im Rückwärtsgang viel zu langsam agierte. Da bei Wacker im ersten Abschnitt die Chanceverwertung fast optimal klappte, fiel folglich der zweite Treffer. Gregor Kuhn startete in die Tiefe. Seine flache Eingabe ins Angriffszentrum nutzte Sascha Damaske zu seinem zweiten Treffer (2:0/22.).

Die wenigen mitgereisten Suhler Anhänger warteten auf ein Aufbäumen ihrer Mannschaft. Diese zeigte sich jedoch bis zur Pause weiter lethargisch und wirkte über weite Strecken emotionslos und ohne Ideen im Spiel nach vorn. Auch im Defensivbereich offenbarten die Gäste einige Defizite. Trainer Bernd Eckert versuchte zwar mit viel Leidenschaft, seine Männer nach vorn zu treiben, dies fruchtete aber zunächst nicht.

Eckerts Kabinenpredigt

Die Kabinenpredigt des Suhler Trainers dürfte entsprechend eindringlich ausgefallen sein. Nach der Pause zeigte seine Elf zumindest in puncto Einsatz ein anderes Gesicht. Die Suhler übernahmen die Initiative. Allerdings fehlte ihnen die Präzision im Spielaufbau, sodass Chancen trotz optischer Überlegenheit Mangelware blieben. Sie spielten zu umständlich, anstatt geradlinig den Abschluss zu suchen.

Auch wenn in dieser Phase spielerisch bei der Wacker-Elf nicht alles optimal lief, stimmte die Moral. Es wurde viel miteinander geredet und jeder brachte den nötigen Einsatz mit, um den Vorsprung zu halten. Bei einer der wenigen Möglichkeiten der Gäste glänzte erneut Gromm. Er setzte sich rechts im Spiel Mann gegen Mann durch. Suhls Stürmer in zentraler Position, Fabian Kühne, nahm den Ball direkt und verwandelte abgeklärt zum 2:1-Anschluss (70.).

In den letzten 20 Minuten legten die Hausherren viel Wert auf eine stabile Abwehr und sorgten mit gutem Konterspiel für Entlastung. Einen Konter schloss Justin Frank mit dem für seine Elf erlösenden 3:1 ab (86.). Zuvor scheiterte Damaske am glänzend reagierenden Suhler Torhüter Robert Mentzel und Frank staubte ab.

Autor

Thomas Dröge
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
20. 10. 2019
19:40 Uhr

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Thomas Dröge

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Veröffentlicht am:
20. 10. 2019
19:40 Uhr



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