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Hinunter in die Tiefe

Weite Sprünge von kleinen Adlern gibt es beim traditionellen Abendsprunglauf des SV Biberau zu sehen. Im Schein des Flutlichts springen die hiesigen Athleten 13 Mal aufs Podium.



Mutig: Niclas Möller macht sich für seinen Sprung auf der 17-Meter-Schanze bereit. Der Springer vom WSV Schmiedefeld ist einer von insgesamt 42 Startern des diesjährigen Abendsprunglaufs in Biberau. Der weiteste Satz des Abends gelingt einem Mädchen aus Zella-Mehlis: Anna-Fay Scharfenberg.	Foto: proofpic.de
Mutig: Niclas Möller macht sich für seinen Sprung auf der 17-Meter-Schanze bereit. Der Springer vom WSV Schmiedefeld ist einer von insgesamt 42 Startern des diesjährigen Abendsprunglaufs in Biberau. Der weiteste Satz des Abends gelingt einem Mädchen aus Zella-Mehlis: Anna-Fay Scharfenberg. Foto: proofpic.de  

Biberau - Insgesamt 42 Nachwuchs-Skispringerinnen und -springer mit ihren Trainern und Betreuern, darunter auch Athleten aus der bayrischen Rhön, fanden am vorigen Freitag den Weg ins Roßbachtal in Biberau. Hier richtete der SV Biberau einmal mehr seinen traditionellen Abendsprunglauf um den Pokal des Bürgermeisters aus. Die Trophäe des Ortschefs wird an den Sportler vergeben, der in der Altersklasse (AK) 8 bis 13 die höchste Punktzahl auf der jeweiligen Schanze erreicht.

Unter den zahlreichen Zuschauern befand sich neben Schleusegrund-Bürgermeister Heiko Schilling auch Heiko Krause, Vizepräsident des Thüringer Skiverbandes. Zudem verfolgten Justin Lisso, Vierschanzentourneestarter vom WSV Schmiedefeld, sowie Hannes Gehring und Alina Ihle vom gastgebenden Verein, die guten Sprünge der Nachwuchsadler. Und davon gab es einige. Die Bedingungen waren optimal, die Schanze gut ausgeleuchtet an diesem lauen Herbstabend.

Nach etlichen Trainings- und zwei Wertungssprüngen standen die Sieger der einzelnen Altersklassen und die Pokalgewinner fest. Von den einheimischen Vereinen waren der SC Motor Zella-Mehlis und der TSV Benshausen mit jeweils vier jungen Adlern vor Ort. Doppelt so viele Teilnehmer stellte der WSV Schmiedefeld. Der SV Biberau war mit insgesamt sieben Athleten vertreten.

Bei den Jüngsten dominierte jedoch ein anderer Verein: Leo Fischer und Nele Steiner vom WSV 08 Lauscha siegten. Bei den Mädchen scheiterte Lyn-Caja Koch vom SC Motor Zella-Mehlis auf der 10-Meter-Schanze denkbar knapp am absoluten Spitzenplatz. 1,2 Punkte fehlten ihr auf die Lauschaerin.

Auf der K17-Schanze flogen Mika Pfeuffer vom WSV 08 Lauscha und Stella Machts vom SC Steinbach-Hallenberg auf Rang eins. Bei den Jungs komplettierten die Schmiedefelder Niclas Möller und Benno Barthel das Treppchen. Hinter Stella Machts kam Lina Recknagel vom TSV Benshausen auf Platz zwei.

So weit wie kein anderer

Die weitesten Sprünge bekamen die Zuschauer von der größten Schanze, der K35, zu Gesicht. Abendbestweite sprang Anna-Fay Scharfenberg vom SC Motor Zella-Mehlis mit 37,5 Metern. Sie startete allerdings in der AK Jugend weiblich und damit außerhalb der Pokalwertung.

Ihren Heimvorteil nutzte Mara-Jolie Schlossarek. Mit Sprüngen auf 27 und 29,5 Meter sicherte sie sich souverän den Sieg bei den Mädchen III. Motiviert von ihrer Teilnahme am Deutschen Schülercup in Winterberg, bei der Mara-Jolie Schlossarek trotz schwieriger Bedingungen einige gute Sprünge von einer K44-Schanze zeigte, ließ sie der Konkurrenz im heimischen Roßbachtal keine Chance. Bei den Schülern 12 siegte Hans-Renner-Pokal-Champion Thor-Arne Koch vom SC Motor Zella-Mehlis. Der elfjährige Bruder von Lyn-Caja zeigte weite Sätze von 35,5 und 36 Meter.

Bei der Siegerehrung gab es nur strahlende Gesichter. Am Ende des Abends übergab Heiko Schilling seine Pokale. Diese gingen an Nele Steiner und Mika Pfeuffer (beide WSV 08 Lauscha). Letzterer gewann bereits 2018 die Pokalwertung. Auch Thor-Arne Koch konnte eine Trophäe in Empfang nehmen. Insgesamt standen in Biberau gleich drei Athleten des SC Motor ganz oben auf dem Treppchen. Der TSV Benshausen holte zwei Siege. Feiern konnten allerdings alle Springer, die mit ins Roßbachtal gefahren waren. Denn: Alle acht Starter aus Benshausen und Zella-Mehlis schafften es auch aufs Podium. Fünf Schmiedefelder taten es ihnen gleich. as/kt Namen & Zahlen

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Veröffentlicht am:
29. 10. 2019
21:42 Uhr

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Veröffentlicht am:
29. 10. 2019
21:42 Uhr



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