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Lokalsport Suhl

Die Nummer drei im Freistaat

Bronze geht nach Suhl: In der letzten Runde der Landesmeisterschaft in Hildburghausen werden die U16-Volleyballerinnen des VfB Suhl Dritter.



Erst gegen Erfurt ist Schluss: Suhls erstes U16-Team wird Dritter beim Landesfinale. Fotos (3): frankphoto.de
Erst gegen Erfurt ist Schluss: Suhls erstes U16-Team wird Dritter beim Landesfinale. Fotos (3): frankphoto.de  

Hildburghausen - Wenn diese Endrunde im Nachwuchs-Volleyball mal wieder eines bewiesen hat, dann, dass man im Sport niemals aufgeben darf. Das Kämpfen bis zum Schluss kann sich lohnen. Die U16 des VfB Suhl hat es bei der Landesmeisterschaft auf dem Weg zu Bronze bewiesen. In der Hildburghausen spielten die sechs für das Finale qualifizierten Teams den Thüringenmeister aus, darunter zwei Teams vom VfB Suhl.

In der Vorrunde traf die zweite Mannschaft des VfB auf den Vorjahresmeister Erfurt und den VC HiLa I. Im Spiel gegen Erfurt waren die Rollen klar verteilt, auch wenn sich Suhls Zweite achtbar schlug. Klar mit 2:0 gewann Erfurt und zog danach mit einem 2:0 gegen den Gastgeber ungefährdet in das Halbfinale ein. Im Spiel Suhl II gegen HiLa I musste also der zweite Halbfinalplatz ausgespielt werden. HiLa I gewann verdient 2:0 und zog ebenfalls ins Halbfinale ein. Suhl II blieb also nur das Spiel um Platz 5.

In der zweiten Vorrundengruppe traf der VfB Suhl I auf die Topfavoritinnen aus Sonneberg. Diese machten in Satz eins mit den noch nicht ganz ausgeschlafenen Suhlerinnen kurzen Prozess, 2:0 (12/15). Ebenso erging es dem Schmalkalder VV gegen die Spielzeugstadt - 0:2 (21/12). Die Partie Suhl I gegen Schmalkalden sollte also über den letzten freien Halbfinalplatz entscheiden.

Nach einem klaren Satzgewinn mit 25:12 im ersten Satz ließen sich die jungen Suhlerinnen um Kapitänin Leonie Geißler in Satz zwei ein wenig hängen und liefen einem permanenten Satzrückstand gegen den SVV hinterher. Immer nervöser und mit vielen leichtfertigen Eigenfehlern machte man den Gegner immer stärker. Resultat: Satzausgleich für Schmalkalden. Der Tiebreak musste entscheiden. Zum Seitenwechsel lag Schmalkalden fast schon uneinholbar für Suhl mit 8:1 in Führung. Aber: Suhl gab nicht auf. Beim Aufschlagwechsel zum 2:8 aus Suhler Sicht kam Leonie Oertwig an den Aufschlag und brachte Suhl mit einer 6er-Aufschlagserie den Ausgleich. Ein offener Schlagabtausch beider Teams auf technisch hohem Niveau war die Folge und brachte am Ende Suhl mit 16:14 den 2:1-Sieg und somit den Einzug ins Semifinale.

Dort wartete Vorjahresmeister SWE Erfurt. Von aller Last befreit hielten die jungen Suhlerinnen in beiden Sätzen bis zur Mitte sogar die Führung und brachten die Erfurterinnen ein ums andere Mal in Verlegenheit. Am Ende war Erfurt cleverer und zog mit 2:0 verdient ins Finale gegen Sonneberg ein.

Gegen den Gastgeber

Suhl I blieb das kleine Finale gegen Gastgeber Hildburghausen. Es ging um Bronze. Suhl fand schneller ins Spiel und gewann Satz eins klar mit 25:12. HiLa wehrte sich und hielt Satz zwei lange offen, musste ihn jedoch knapp mit 23:25 hergeben. Bronze für Suhl I.

Im Finale gelang Sonneberg dann die kleine Sensation. Die Südthüringerinnen schlugen Erfurt nach einem überaus spannenden Match mit 2:1 (25:17, 25:27, 15:9). Die Spielzeugstadt ist damit Thüringenmeister der weiblichen U16. oel

 

Suhl I: Leonie Geißler, Lis Mosich, Lea Veit, Lara Treybig, Lara Brauer, Leonie Oertwig, Lotta Rabe und Feodora Schneider

Suhl II: Patricia Weiß, Angel Laurente, Charlott Weißbrodt, Frieda Herrmann, Elissa Schneider, Julia Stöckel, Zoe-Michelle Straub und Lilly Messerschmidt

Autor

Martin Oeltermann
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
14. 02. 2020
21:30 Uhr

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Martin Oeltermann

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Veröffentlicht am:
14. 02. 2020
21:30 Uhr



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