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Der etwas andere "Oscar"

Corona hin oder her: Der Oscar des Breitensports wird auch in diesem Jahr vergeben. Doch es gibt gegenüber den Vorjahren ein paar Änderungen bei "Sterne des Sports".



Im vergangenen Jahr Schirmherrin von "Sterne des Sports": Rennrodlerin Dajana Eitberger. In diesem Jahr findet der Wettbewerb erstmals ohne prominenten Betreuer statt.	Archivfoto: frankphoto.de
Im vergangenen Jahr Schirmherrin von "Sterne des Sports": Rennrodlerin Dajana Eitberger. In diesem Jahr findet der Wettbewerb erstmals ohne prominenten Betreuer statt. Archivfoto: frankphoto.de  

Suhl - Die Volksbanken Raiffeisenbanken und der organisierte Sport belohnen bei Deutschlands wichtigstem Breitensportwettbewerb wieder das ehrenamtliche Engagement der Sportvereine. Der Wettbewerb ist eine Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Volksbanken Raiffeisenbanken in Deutschland. Mit dem Wettbewerb werden Tätigkeiten und Projekte von Sportvereinen ausgezeichnet, die beispielsweise den Themenfeldern Ehrenamtsförderung, Gleichstellung, Aus- und Fortbildung, Gesundheit und Prävention, Integration und Inklusion sowie Vereinsmanagement zugeordnet sein können. Gerade jetzt in Zeiten der Krise entwickeln die Vereine zahlreiche innovative Ideen.

Bis 30. Juni bewerben

Der Startschuss für die diesjährige Wettbewerbskampagne "Sterne des Sports" ist gefallen und die VR-Bank Südthüringen, der Suhler Sportbund, der Kreissportbund (KSB) Hildburghausen, der KSB Ilm-Kreis sowie der KSB Schmalkalden-Meiningen freuen sich auf eine rege Beteiligung der Sportvereine. Die haben bis zum 30. Juni die Möglichkeit, sich zu bewerben.

Weitere Informationen sowie das Online-Bewerbungsformular - die Vereine müssen beachten, dass aufgrund der geänderten Regularien nur Online-Bewerbungen möglich sind - sind zu finden unter:

—————

www.sterne-des-sports.de

 

Aufgrund der Corona-Pandemie ist der ursprünglich für den 1. April geplante Start des Wettbewerbs auf den 1. Mai verschoben worden. Die Bewerbungsfrist endet aber wie geplant am 30. Juni 2020.

 

Auf der lokalen Ebene schreibt die VR-Bank Südthüringen die "Sterne des Sports" in Bronze aus. Und auch in diesem Jahr sind die Sportvereine des Territoriums aufgerufen, sich an der jährlichen Aktion zu beteiligen. Eine Jury bewertet alle eingegangenen Bewerbungen und wählt daraus den Gewinner. Dieser wird mit dem "Großen Stern des Sports" in Bronze ausgezeichnet, verbunden mit einer Geldprämie von 1500 Euro. Doch auch alle anderen Vereine gehen nicht leer aus.

"Vieles läuft wie in den Vorjahren, einiges ist aber in diesem Jahr auch anders", sagt der Leiter des Vertriebsmanagements Lutz Hengelhaupt von der VR-Bank Südthüringen. "Und wenn ich hier die Schlagworte Schirmherr, Auftaktveranstaltung, Jury-Sitzung oder Auszeichnungsveranstaltung nenne, dann wissen alle auch warum."

Im März hatte das Kreditinstitut Gespräche mit dem diesjährigen Schirmherrn vorgesehen. "Wir hatten hier eine Idee und hofften auf prominente Unterstützung aus dem Wintersport. Dann kam Corona und deshalb haben wir heuer auch keinen Prominenten konkret angesprochen. Wir werden uns nun diese Option für das nächste Jahr offenhalten", so Hengelhaupt.

Aufgrund der staatlichen Einschränkungen ist zudem auch die Auftaktveranstaltung ausgefallen. Und dann wurde auch noch der Bewerbungsstart verschoben. "Unsere Zeitschiene war komplett verschoben. Und deshalb wird es auch in diesem Jahr keine separaten Anschreiben an die Vereine des Territoriums geben. Wir werden unsere Aktion online noch mehr bewerben und hoffen auch auf eine Vereinfachung der Online-Aktivitäten bei den Bewerbungen", berichtet er.

Die Jurysitzung soll hingegen definitiv stattfinden. In welcher Form, mit genügend Abstand zwischen den Jurymitgliedern oder als Web-Konferenz, hat das Kreditinstitut noch nicht entschieden. Bewährt hat sich hier aber, dass die jeweiligen Bewerbungsunterlagen der Vereine den Jurymitgliedern im Vorfeld elektronisch zur Verfügung gestellt werden. Die Qualität der Jurysitzung war im Vorjahr mit dieser erstmaligen Herangehensweise um einiges höher.

Bei der Ehrung der Sieger und Platzierten gab es in den vergangenen Jahren jeweils eine hochkarätige Veranstaltung zur Preisübergabe. "Ob das in dieser Form in diesem Jahr wieder möglich ist, wissen wir noch nicht. Die Zeit wird es zeigen", blickt Lutz Hengelhaupt wie fast jeder im Moment ein wenig ungewiss in die Zukunft. "Gerne würden wir die bisherige Form zur Preisverleihung wieder nutzen. Geht das nicht, gibt es dennoch eine Preisübergabe. Dann werden wir eine andere Form der Auszeichnung wählen." Im Notfall sollte das Hengelhaupt zufolge auch mit drei Terminen bei den Preisträgern auf dem Treppchen möglich sein, um ihnen dann unter Einbeziehung der Kreis- und Stadtsportbünde ihre Sterne in Bronze und das jeweilige Preisgeld in Höhe von 1500, 1000 und 750 Euro vor Ort zu überreichen. "In diesem Sinne: Holt euch die Anerkennung, die euer Verein verdient!", rührt der Vertriebsleiter kräftig an der Werbetrommel. rd

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Veröffentlicht am:
14. 05. 2020
19:14 Uhr

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14. 05. 2020
19:14 Uhr



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