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"Wir wollen uns in erster Linie sportlich weiterentwickeln"

Seit Juli trainiert Mike Linhart die Kreisoberliga-Fußballer des SV Walldorf. Nach erst sieben absolvierten Spielen liegt der SV auf Rang neun. In der Tabelle ist im oberen Teil aber noch alles sehr eng beisammen.



Interview: Mike Linhart, Trainer SV Walldorf
Interview: Mike Linhart, Trainer SV Walldorf  

Seit Juli trainiert Mike Linhart die Kreisoberliga-Fußballer des SV Walldorf. Nach erst sieben absolvierten Spielen liegt der SV auf Rang neun. In der Tabelle ist im oberen Teil aber noch alles sehr eng beisammen. Am kommenden Wochenende gastieren die Werrataler beim Tabellenführer FSV Floh-Seligenthal. Im bisherigen Saisonverlauf ist die Mannschaft von Mike Linhart in Punkt- und Pokalspielen als einziges Team noch ungeschlagen. Warum es für den SV 1921 trotzdem noch nicht für einen Platz ganz oben reicht und wo er seine Mannschaft am Saisonende sieht, darüber spricht er in unserem Interview.

Seit dem Sommer trainieren Sie den SV Walldorf. Wie kam der Kontakt zustande?

Nach dem Ende meiner letzten Trainerstation beim FSV Schmalkalden sind schon einige Anfragen an mich gerichtet worden. Ich habe aber alle erst einmal abgelehnt, weil ich einmal eine Saison pausieren wollte. Für diese Spielzeit gab es wieder einige Angebote, unter anderem das aus Walldorf.

Haben Sie lange überlegt, als das Angebot kam?

Das Konzept von Walldorf ist schlüssig. Der Verein hat zwei Männermannschaften im Spielbetrieb und leistet seit Jahren schon eine sehr gute Nachwuchsarbeit. Daher habe ich keine lange Bedenkpause benötigt, ehe ich den Walldorfern zugesagt habe.

Mehr als ein Drittel der neuen Saison ist vorbei. Wie fällt das Fazit für Sie und Ihre Mannschaft sportlich aus?

Mit nur sieben Spielen haben wir noch nicht ganz ein Drittel der Saison absolviert. Wir haben noch zwei Nachholspiele zu absolvieren. Mannschaft und Trainer mussten sich erst kennenlernen, sodass ich im Großen und Ganzen schon zufrieden bin. Leider haben wir auch Punkte liegen gelassen, aber durch die Ausgeglichenheit der Liga kann man auch schnell im oberen Drittel mitmischen. Es wird eine sehr spannende Saison werden, davon bin ich überzeugt.

Der SV Walldorf ist bisher noch ungeschlagen. Was fehlt der Mannschaft noch, um ganz oben mitzuspielen?

Es freut mich natürlich erst einmal, dass wir bisher noch ungeschlagen sind. Daran, ganz oben mitzuspielen, denke ich nicht. Dazu fehlt uns die Qualität in der Breite des Kaders.

Wie schätzen Sie die Kreisoberliga spielerisch ein? Ist sie ausgeglichener als voriges Jahr?

Das ist schwer zu beurteilen für mich, da ich die spielerische Leistung der Kreisoberliga aus dem Vorjahr nicht beurteilen kann. Aber ich habe, wie gesagt, schon bemerkt, dass sie in diesem Jahr sehr ausgeglichen ist.

Wer ist für Sie der Favorit auf den Titel?

Die erwähnte Ausgeglichenheit macht es auch schwer, einen großen Anwärter auf die Meisterschaft auszumachen. Ich persönlich sehe derzeit keinen echten Favoriten. Irgendwie fehlt jeder Mannschaft im Moment die Konstanz. Es kann scheinbar jeder jeden schlagen und vermeintlich favorisierte Mannschaften verlieren Spiele, von denen man es nicht denkt. Unser kommender Gegner ist Tabellenführer, hat aber schon vier Spiele verloren. Goldlauter spielt zunächst sehr souverän, verliert dann klar in Schwallungen und zuletzt auch zu Hause. Aber diese Konstellation macht es eben auch sehr spannend.

Wo glauben Sie, steht der SV Walldorf am Saisonende?

Auch das ist sehr schwer vorherzusagen, weil viele Mannschaften leistungsmäßig so eng beieinander liegen. Wir wollen uns in erster Linie sportlich weiterentwickeln und ich wünsche mir, dass die Mannschaft von Verletzungen verschont bleibt. Dann werden wir sehen, wo wir am Ende dieser Spielzeit in der Tabelle stehen.

Am Wochenende gastiert der SV beim Spitzenreiter. Wie wollen Sie dieses Spiel angehen?

Wir bereiten uns auf dieses Spiel so konzentriert vor wie auf jedes andere und jeden anderen Gegner. Unser Ziel ist es natürlich, etwas Zählbares mitzunehmen und somit weiter ungeschlagen zu bleiben. Personell muss ich lediglich auf unsere Langzeitverletzten Niklas Schmidt und Daniele Angrisani verzichten.

Interview: Ralf Ilgen

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Veröffentlicht am:
18. 10. 2019
00:00 Uhr

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