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Lokalsport Schmalkalden

Mitteldeutsches Edelmetall

Silbermedaillen bringt das Schmalkalder Trio Sebastian Schmidt, Jamie Ritzmann, Mick Kössel von den Mitteldeutschen Meisterschaften im Volleyball aus Zeitz mit.



Große Freude über Silber herrscht bei den drei Schmalkalder U-12-Volleyballern und deren beiden Betreuern. Fotos: Henke/privat
Große Freude über Silber herrscht bei den drei Schmalkalder U-12-Volleyballern und deren beiden Betreuern. Fotos: Henke/privat   » zu den Bildern

Zeitz/Schmalkalden - Zum Abschluss der Hallensaison stand für die jüngste Altersklasse des Schmalkalder Volleyballvereins (SVV) die Mitteldeutsche Meisterschaft auf dem Programm. Die Jungs der Altersklasse U 12 wie auch der U 13 konnten sich für diese Titelkämpfe qualifizieren, die dieses Jahr in Sachsen-Anhalt beim SV Motor Zeitz ausgerichtet wurden.

Als Thüringer Landesmeister der U 12 wollten die Schmalkalder in den Medaillenrängen landen. Das gelang ihnen. Die zehn Vertretungen wurden in zwei Fünferstaffeln aufgeteilt. Dabei erwischten die Schmalkalder mit zwei Teams des Serienmeisters VC Dresden eine schwere Gruppe. Nach wackligem Beginn sicherten sich die SVV-ler einen 2:0-Sieg über den Burger VC. In der zweiten Partie stand der Sachsenmeister VC Dresden I auf der anderen Seite des Netzes. Mit Übersicht und Durchsetzungsvermögen holte sich der SVV einen Satzgewinn. Da in der Vorrunde immer nur zwei Sätze gespielt wurden, zählte in den verbleibenden Partien jeder einzelne Feldpunkt. Gegen VC Dresden II wie auch gegen USV Halle gelangen klare 2:0-Siege. Dadurch trafen die Südthüringer nicht schon im Halbfinale auf den VC Gotha, der in Staffel B klar das Rennen machte. Drei kleine Feldpunkte vor Dresden I reichten aus, um Staffelsieger zu werden und ins Halbfinale einzuziehen. Dort landete als Gruppenzweiter der B-Staffel überraschenderweise der VfB Suhl. Damit standen alle drei Thüringer Vertretungen in den Halbfinals. Eine bisher einmalige Leistung für unser Bundesland. Der VfB Suhl hatte es in der Folge richtig schwer gegen die Schmalkalder. Diese siegten klar mit 25:12 und 25:15 Punkten. Damit waren das Finale der Mitteldeutschen Meisterschaft und die erhoffte Medaille gesichert. Im Finalspiel hinterließ der acht Stunden lange Spieltag bei den Schmalkaldern seine Spuren. Basti Abe, der krankheitsbedingt passen musste, fehlte beim SVV hinten und vorn. Im Endspiel kam es zum ewigen Duell mit dem Bundesliga-Nachwuchs aus Gotha. Lange konnten sich die SVV-Jungs nicht gegen die stark aufspielenden Gothaer wehren. Mit 25:15 und 25:16 Zählern war Gotha eindeutig besser. Doch freuten sich die Schmalkalder riesig über die Silbermedaille.

Lange ausgeglichen

Dass sich auch die U-13-Jungs des Schmalkalder VV zur Mitteldeutschen Meisterschaft qualifizierten, ist das Ergebnis von unzähligen fleißigen Trainingseinheiten. Trotz des dritten Platzes bei der Thüringer Landesmeisterschaft machten sich die Henke-Schützlinge Sebastian Schmidt, Mick Kössel, Jamie Ritzmann, Konstantin Peter, Leo Zickler und Filip Wieczoreck wenig Medaillen-Hoffnungen. Die Jungs wollten gegen die Bundesliga-Zentren aus Sachsen und Sachsen-Anhalt gute Spiele abliefern und zumindest den einen oder anderen Favoriten ärgern.

Die neun Vertretungen aus Mitteldeutschland standen sich zunächst in drei Dreierstaffeln gegenüber. Mit dem Landesmeister aus Sachsen-Anhalt, dem VC Bitterfeld-Wolfen, und dem Zweiten der Sachsenmeisterschaft, L.E. Volleys Leipzig, erwischte der SVV die leistungsmäßig stärkste Staffel. In der ersten Begegnung gegen Bitterfeld-Wolfen konnten die Schmalkalder überraschend gut mithalten und mit 25:23 knapp den ersten Durchgang gewinnen. Die Fachwerkstädter drehten weiter auf, da mit einem Sieg über Bitterfeld sogar das Halbfinale möglich war. Wie aus einem Guss sicherten sich die SVV-ler den 25:12-Satzerfolg. Auch die zweite Partie mit Leipzig als Gegner entwickelte sich zu einer spannungsgeladenen Angelegenheit. Der erste Satz ging zunächst 16:25 verloren. Im zweiten Durchgang war es lange ausgeglichen. Erst in der Verlängerung kamen die Schmalkalder zu einem 30:28-Sieg. Im Entscheidungssatz lagen die SVV-ler knapp zurück. Bei 8:8 war wieder alles offen. Im Gleichschritt ging es dem Satzende näher. Mit 13:15 Punkten unterlagen die Schmalkalder allerdings und mussten den Leipzigern den Staffelsieg lassen. Im Überkreuzvergleich trafen die Henke-Jungs auf den übermächtigen VC Gotha. Mit 16:25 und 20:25 waren sie dem Thüringer Landesmeister, der später auch verdient Mitteldeutscher Meister wurde, unterlegen. Damit waren alle Medaillenträume geplatzt. In der Runde um die Plätze vier bis sechs gelang den Schmalkaldern ein knapper 2:1-Sieg gegen den Thüringer Vizemeister VC Gotha II. Die größte Überraschung gelang ihnen jedoch im letzten Spiel gegen den sächsischen Landesmeister VC Dresden. Die hochgewachsenen Jungs vom Landesleistungszentrum waren dem Spielwitz der Schmalkalder nicht gewachsen. Nach zweimal 25:11 Punkten waren die SVV-Jungs überglücklich und das Trainergespann sowie die zahlreich mitgereisten Eltern stolz über die Mannschaftsleistung.

 

Ergebnisse U 12 männlich: 1. VC Gotha, 2. Schmalkalder VV, 3. VC Dresden I, 4. VfB 91 Suhl, 5. VC Dresden II, 6. TSV Leuna, 7. TSG Markkleeberg, 8. USV Halle9. Burger VC 99, 10. SV Motor Zeitz

U 13 männlich: 1. VC Gotha, 2. VSV GW Dresden Coschütz, 3. L.E. Volleys Leipzig, 4. Schmalkalder VV, 5. VC Gotha II, 6. VC Dresden, 7. VC Bitterfeld-Wolfen, 8. PSV 90 Dessau, 9. SV Motor Zeitz

Autor

Michael Henke
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Veröffentlicht am:
12. 08. 2019
20:38 Uhr

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Autor

Michael Henke

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Veröffentlicht am:
12. 08. 2019
20:38 Uhr



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