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Einspruch gegen Pokalaus?

Schlag auf Schlag geht es bei den Handballern der HSG Werratal. Am morgigen Samstag gastieren die Männer von Trainer Dejan Leskovsek in der Thüringenliga um 19 Uhr in Mühlhausen.



Mit viel Dynamik beim Torwurf: Werratals Linkshänder Ivo Katic setzt sich gegen den Altenburger Deckungsspieler Marcus Scharschmidt von der halbrechten Aufbauposition in Szene. Foto: Sascha Bühner
Mit viel Dynamik beim Torwurf: Werratals Linkshänder Ivo Katic setzt sich gegen den Altenburger Deckungsspieler Marcus Scharschmidt von der halbrechten Aufbauposition in Szene. Foto: Sascha Bühner  

Breitungen - Die Partie findet in der Sporthalle der Beruflichen Schulen in der Sondershäuser Landstraße statt. Der VfB empfängt als Tabellendritter mit der HSG Werratal den Viertplatzierten der Thüringenliga. Gerade einmal zwei Punkte und
22 Tore trennen beide Mannschaften.

Bevor die Verantwortlichen aus Breitungen den Blick in dieser Woche in auf das Spiel in der Thomas-Müntzer-Stadt richteten, gab es nach dem sportlichen Sieg im Pokal-Halbfinale gegen den höherklassigeren HSV Apolda einiges aufzuarbeiten. Der Vertreter aus der Mitteldeutschen Oberliga legte nach dem 27:26-Erfolg der Werrataler Protest gegen die Wertung der Partie ein. (wir berichteten). Mit Istvan Lengyel stand ein Aktiver auf der Spielerliste der HSG Werratal, der bis zum Dezember des vergangenen Jahres ausgerechnet in Diensten des HSV Apolda stand. Für die Glockenstädter absolvierte er im laufenden Pokalwettbewerb im Oktober und November des vergangenen Jahres die Begegnungen beim ESV Lok Meiningen und dem Thüringer HC, die der Oberligist für sich entschied. Das Sportgericht des Thüringer Handball Verbandes entschied, dass ein Spieler im Wettbewerb innerhalb eines Spieljahres nur für einen Verein auflaufen darf und gab somit dem Einspruch der Apoldaer statt (Paragraf 45, Absatz acht).

"Natürlich ärgert uns das Ausscheiden, denn dass Pokalfinale wäre ein Saisonhöhepunkt für uns und für unsere Anhänger gewesen. Sauer bin ich auf die Verantwortlichen in Apolda. Wir haben den Vergleich sportlich für uns entschieden und dass auf diese Weise meine Mannschaft um das Finale gebracht wird, empfinde ich als sehr unfair. Es geht nicht um die Championsleague. Sport sollte in den Regionen, wo wir uns bewegen, die Sportler zusammenbringen. Neben der sportlichen Herausforderung hätte sich die Mannschaft mit dem Endspiel für ihr Engagement im Verlaufe der Saison belohnt", meinte ein enttäuschter Werrataler Trainer.

Die Verantwortlichen der HSG äußerten sich zunächst noch nicht, ob sie Einspruch gegen das Urteil einlegen oder nicht. Einerseits entstehen weitere Kosten für den Verein, andererseits kann der herangezogene Paragraf 45 durchaus so interpretiert werden, dass Istvan Langvel jawohl für die erste Männermannschaft der HSG spielberechtigt gewesen ist. Bis gestern Abend blieb die weitere Verfahrensweise bei den HSG-Vereinsverantwortlichen noch offen. Der Trainer jedenfalls machte erst einmal einen Haken an das Pokalgeschehen und richtete seinen Blick auf die morgige Begegnung.

Gast beim Tabellendritten

"Wir müssen in Mühlhausen endlich auch einmal auswärts unser Leistungsvermögen abrufen", fordert der Werrataler Trainer und ergänzt: "Vieles bei uns ist auch Kopfsache." Bei der HSG kommt aber keiner um den Fakt herum, dass gewonnene Heimspiele allein nicht reichen, um sich zum Abschluss einen Platz auf dem Treppchen in der Liga zu sichern. Da zählt ein Sieg in Mühlhausen möglicherweise sogar doppelt, denn die HSG würde nach Punkten gleichziehen. Personell sieht es bei den Männern aus dem Breitunger Sportzentrum vor dem Abschlusstraining gut aus. Der Trainer kann aus dem Vollen schöpfen. Also beste Voraussetzungen für ein Spitzenspiel am morgigen Samstag in der Stadt des Pflaumenmuses.

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Thomas Dröge
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Veröffentlicht am:
15. 02. 2019
00:00 Uhr

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Thomas Dröge

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Veröffentlicht am:
15. 02. 2019
00:00 Uhr



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