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"Mir ist nicht bange vor der Saison"

Wenn heute Abend um 18.15 Uhr im Stadion "Maßfelder Weg" der Anpfiff zur neuen Saison in der Fußball-Thüringenliga ertönt, dann fiebert ganz Fußball-Meiningen mit. Der VfL hat als Aufsteiger den regionalen Konkurrenten aus Schweina zu Gast, der in seine bereits vierte Thüringenliga-Saison geht.



Interview: Mike Beßler, Trainer VfL Meiningen
Interview: Mike Beßler, Trainer VfL Meiningen   » zu den Bildern

Wenn heute Abend um 18.15 Uhr im Stadion "Maßfelder Weg" der Anpfiff zur neuen Saison in der Fußball-Thüringenliga ertönt, dann fiebert ganz Fußball-Meiningen mit. Der VfL hat als Aufsteiger den regionalen Konkurrenten aus Schweina zu Gast, der in seine bereits vierte Thüringenliga-Saison geht. Kurz vor dem Auftakt hat uns VfL-Trainer Mike Beßler noch einige Fragen beantwortet.

Fußball-Landesklasse: Herpf empfängt Waltershausen

Auch für die SG Herpf/Helmershausen erfolgt am Wochenende der Punktspiel-Auftakt. Zu Gast ist im Herpfer Waldstadion am Sonntag ab 15 Uhr der FSV Waltershausen. Der Vorjahressechste der Staffel 3 der Landesklasse ist gleich ein guter Gradmesser für die Herpfer. Die wollen wie im Vorjahr ein ernstes Wörtchen bei der Vergabe der Podestplätze mitreden. Und was das angeht, müssen sie gleich zum Auftakt die richtigen Antworten finden auf die Fragen, die ihnen die Waltershäuser stellen. "Wir wissen, dass Waltershausen eine spielstarke Mannschaft ist. Aber ich glaube, dass es in diesem Jahr in der Landesklasse kaum einen leichten Gegner geben wird", so SG-Trainer Mike Noack. "Auf alle Fälle haben wir eine gute Vorbereitung absolviert und wollen zum Auftakt zu Hause natürlich gewinnen." In den Tests boten seine Mannen gute Leistungen. Und das, obwohl auch Noack eigentlich nie sein komplettes Aufgebot parat hatte. "Ich habe noch leichte Restzweifel, was unsere Form angeht, weil wegen der Urlaubszeit in der Vorbereitung die Trainingsbeteiligung nicht immer optimal war. Die Probleme haben aber auch andere. Es hat bei uns schon vieles geklappt, was wir uns vorgenommen haben. Auch was die defensive Absicherung angeht", so Mike Noack. "Jetzt müssen wir zeigen, wie wir das auf den Platz bekommen." Fehlen werden zum Auftakt Josip Grebenar und Ivan Akrapovic. Alle anderen Akteure hat Noack zur Verfügung. ilg

 

 

 

Heute Abend geht es los! Kribbelt es schon bei Ihnen?

Ja, natürlich kribbelt es schon. Die Vorfreude bei mir und der Mannschaft ist groß. Es wird Zeit, dass es nach der langen Vorbereitung jetzt endlich mit den Punktspielen los geht.

Wie lief die Vorbereitung auf die Saison? Kann man sagen, dass der VfL Meiningen für das Abenteuer Thüringenliga gerüstet ist?

Wir sind gut gerüstet für den Saisonauftakt. Es gab in der Vorbereitung personelle Probleme, wie sie aber wohl jeder in der Urlaubszeit hat. Aber dennoch war ich mit der Trainingsbeteiligung sehr zufrieden. Die Jungs haben sehr gut mitgezogen. Ich kann ein positives Fazit von den vergangenen Wochen ziehen, auch wenn die Ergebnisse in den Testspielen nicht so positiv waren. Aber wir haben viel probiert und rotiert. Das war nötig, weil wir vor allem in der Abwehr Umstellungen vornehmen mussten. Aber, mir ist nicht bange vor der Saison.

 

Wo sehen Sie noch Baustellen, die es in den kommenden Wochen abzustellen gilt?

Die Defensive muss wieder das Pfund werden, mit dem wir wuchern können. Sie war in der Vorsaison unser Prunkstück. Daran haben wir, wie erwähnt, in den Testspielen viel gearbeitet. Wir brauchen dort Disziplin und Stabilität. Auch müssen wir uns insgesamt an das höhere Spieltempo so schnell wie möglich gewöhnen. In der Thüringenliga wird meist mit sehr viel weniger Ballkontakten und viel mehr Tempo der Weg in die Spitze gesucht. Darauf müssen wir uns einstellen. Ich sehe uns offensiv mit unseren schnellen Spielern sehr gut aufgestellt, wobei wir natürlich unsere Effektivität vor dem Tor noch verbessern müssen.

 

Der VfL hat ein schweres Auftaktprogramm. Ist das gut, weil man dann schon einige dicke Brocken weg hat oder eher schlecht, weil ein Fehlstart erwartet werden muss?

Das kann man so oder so sehen. Fakt ist, dass wir in jedem Spiel, auch im ersten Duell gegen Schweina, als Aufsteiger erst mal der Außenseiter sind. Ich weiß aber auch, dass die etablierten Mannschaften zum Auftakt nicht so gerne gegen einen Aufsteiger spielen. Sie wissen oft selbst nicht, wo sie stehen, und ein Neuling geht eben oft beflügelt von der Aufstiegseuphorie in die neue Saison. Vielleicht kann die Mannschaft das ja ausnutzen. Aber wir können natürlich bei den Gegnern auch einen Fehlstart hinlegen. Da gilt es natürlich, unser Bestes zu geben, um das zu verhindern. So wie es kommt, kommt es. Klar ist, dass man nach dem schweren Startprogramm weiß, wo man steht und schon einige dicke Brocken hinter sich hat. Aber der Druck, dann gewinnen zu müssen, steigt natürlich auch. Deswegen ist das erste Spiel schon sehr wichtig.

 

Und in diesem Spiel kommt es zum Duell gegen Schweina. Was wissen Sie vom Gegner und wie stehen die Chancen auf einen VfL-Auftakterfolg?

Es ist klar, dass Schweina ein Gegner ist, gegen den wir punkten müssen, wenn man die Tabelle der Vorsaison sieht. Das gilt erst recht, wenn man die folgenden Gegner sieht. Die Elf von Holger Martius ist aber mittlerweile sehr erfahren in der Thüringenliga und hat sehr gute Spieler in ihren Reihen. Das ist ein schwerer Kontrahent für uns. Ich glaube aber, dass wir stark genug sind, diesem Gegner Paroli zu bieten und ihm das Leben schwer machen können. Auf alle Fälle werden wir uns nicht verstecken.

 

Gibt es personelle Probleme oder können Sie im ersten Spiel auf ihre Wunschelf zurückgreifen?

Ganz ohne Sorgen gehen wir nicht in unser erstes Punktspiel. Manuel Genssler ist im Urlaub und Eric Röll fehlt verletzungsbedingt. Toni Seruneit ist noch angeschlagen. Aber einen Einsatz schließe ich bei ihm nicht aus. Wir haben aber einen breiten Kader, der diese Ausfälle kompensieren kann. Ich habe auch gehört, dass beim Gegner mit Patrick Fischer ein wichtiger Defensivspieler fehlt.

Interview: Ralf Ilgen

Hinweis: Besucher des Spiels werden gebeten, die öffentlichen Parkplätze wie Kaufland, Alter Tegut, Großmutterwiesen, Tennisplätze und Altes SERO-Gelände zu nutzen. Direkt am Stadion gibt es keine Parkplätze.

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Veröffentlicht am:
10. 08. 2018
14:40 Uhr

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10. 08. 2018
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