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Geba-König will auch den Cup

Während sich Mathias Hesse (Fahrrad Eberhardt) erneut die Krone als bester Geba-Bergzeitfahrer aufsetzt, heißt die neue Geba-Königin Yvonne Liebrenz und kommt vom Racing-Team RVC Trieb aus Unterfranken.



Auf dem Weg zum Cup-Gewinn: Geba-Sieger Mathias Hesse (vorn) will sich in diesem Jahr erstmals die Gesamtwertung des Rhön-Rennsteig-Cups sichern.	Foto: Theo Schwabe
Auf dem Weg zum Cup-Gewinn: Geba-Sieger Mathias Hesse (vorn) will sich in diesem Jahr erstmals die Gesamtwertung des Rhön-Rennsteig-Cups sichern. Foto: Theo Schwabe  

Herpf/Geba - Insgesamt 104 Mountainbiker kämpften beim 13. Mountainbike Bergzeitfahren nicht nur um die begehrte Trophäe des Gebakönig-Pokals, sondern auch um wichtige Punkte für den Rhön-Rennsteig-Cup.

Während sich Mathias Hesse (Fahrrad Eberhardt Racing) erneut die Krone als bester Geba-Bergzeitfahrer aufsetzte, heißt die neue Geba-Königin Yvonne Liebrenz, und kommt vom Racing Team RVC Trieb aus Unterfranken. "Ich musste fast zwei Monate pausieren", so Vorjahrssiegerin Eike Liemen aus Erfurt. "Da war angesichts der Hitze heute nicht mehr drin." Dafür freute sich die 21-jährige Yvonne Liebrenz aus Densdorf bei Bamberg umso mehr. Ganz so unbekannt war ihr der 6,6 Kilometer lange Geba-Bergkurs mit seinen 343 Höhenmetern nicht. Bereits 2016, damals noch unter ihrem Mädchennamen Kühnlein, fuhr sie schon einmal zum Erfolg vor Eike Liemen. Also war Liemen bereits vor dem Start klar, dass sie auch diesmal gegen die wesentlich jüngere Konkurrentin wohl keine Siegchance besitzen werde. Trotzdem ging es mit einem Rückstand von nur acht Sekunden knapp zu. An der erneuten Pokalverteidigung Liemens im Rhön-Rennsteig-Cup kann aber weder Liebrenz noch die viertplatzierte Peggy Herold (Gerstungen) mehr rütteln. Liemen machte nach drei Siegen und dem zweiten Platz beim Geba-Bergzeitfahren noch vor dem letzten Wertungslauf am 15. September beim Dolmar-Bergzeitfahren vorzeitig den Cup-Erfolg perfekt.

Für eine starke Herausforderung sorgten wie 2017 die polnischen Fahrerinnen von Bazta Bytow. Diesmal fuhr sich Aleksandra Zabrocka in 29:10 Minuten auf den dritten Rang, noch vor Peggy Herold und Nancy Eppinger (Meininger MTB-Club). "Das Mountainbike-Bergzeitfahren um den Gebakönig-Pokal gehört mit zu den perfektesten und anspruchsvollsten Rennen. Ich möchte an dieser Stelle den Organisatoren des MTB-Club ein großes Dankeschön aussprechen. Erstmals werde ich die komplette Serie mitfahren, auch wenn ich eine weite Anfahrt habe", sagte Bettina Petrowski aus Glauchau. "Es lohnt sich einfach, bei so einer tollen Veranstaltung dabei zu sein, denn weit und breit gibt es kaum Vergleichbares", so die 42-jährige Sächsin. Vor dem letzten Wertungsrennen lieg Petrowski mit 68 Zählern hinter Liemen auf dem zweiten Rang. Und den möchte sie gegen Peggy Herold unbedingt verteidigen, die zurzeit auf Platz drei rangiert.

Erstmal den Rhön-Rennsteig-Cup zu gewinnen, das ist das Ziel von Mathias Hesse. "Zum ersten Mal kann ich die Serie voll mitfahren", so der Polizeibeamte aus Gotha. Nach drei Siegen und einem dritten Rang beim Seligenthaler Bergzeitfahren liegt Hesse mit 114 Punkten vor Pokalverteidiger Julius Wagler (NRT Protective) aus Erfurt mit 104 Zählern klar in Front. Da Hesse die Dolmar-Strecke ebenfalls sehr gut kennt, dürfte er sich beim letzten Wertungslauf die Trophäe nicht mehr streitig machen lassen.

Alte Bekannte

An der Spitze tummelten sich mit Benno Weber (1. Suhler MTB-Club) und den Dohl-Brüdern Kevin und Matthias alte Bekannte. Doch diesmal flößte Patrick Wolf aus Mühlhausen den Spitzenleute mit seinem dritten Platz schon etwas Furcht ein. "Leider fehlen mir einige Rennläufe, um in der Gesamtwertung noch für etwas Unruhe zu sorgen. Im nächsten Jahr werde ich richtig angreifen", so der 30-Jährige. Wie das aussieht, möchte Wolf beim letzten Lauf am Dolmar unter Beweis stellen.

Ein starkes Rennen fuhr Knut Borchardt aus Sünna. Mit seinen 55 Jahren erkämpfte Borchardt in 23:34 Minuten immerhin Platz sechs in der Gesamtwertung. Damit war ihm der Altersklassenerfolg bei den Senioren III nicht streitig zu machen. Die 13. Auflage war angesichts der perfekten Organisation und der großen Resonanz wieder eine echte Werbung für den Mountainbike-Bergzeitfahrsport. Dafür spricht zum einen die internationale Beteiligung und zum anderen zieht es immer mehr Teilnehmer aus den benachbarten Bundesländern, so unter anderem aus Hessen, Bayern und Sachsen, hinauf auf die Hohe Geba.

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Theo Schwabe
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Veröffentlicht am:
22. 08. 2018
00:00 Uhr

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Theo Schwabe

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Veröffentlicht am:
22. 08. 2018
00:00 Uhr



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