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Lokalsport Ilmenau

Der mit dem langen Namen sagt "Adiós"

Geraberg - Neben den beiden verdienstvollen Trainern Walter Jänicke und Timmy Schulz sowie dem langjährigen Leistungsträger Rick Brandl verabschiedete die SpVgg Geratal am



Jorge de Dios Rey am Samstag bei seiner Verabschiedung.
Jorge de Dios Rey am Samstag bei seiner Verabschiedung.  

Geraberg - Neben den beiden verdienstvollen Trainern Walter Jänicke und Timmy Schulz sowie dem langjährigen Leistungsträger Rick Brandl verabschiedete die SpVgg Geratal am Samstag auch einen ihrer interessantesten Spieler: Jorge de Dios Rey war der seltene Fall eines Akteurs aus dem Ex-Weltmeister-Land Spanien in einem Ilm-Kreis-Verein. Als TU-Student des Wirtschaftsingenieurwesens war er 2017 zu den Geratalern gekommen und hatte es zunächst nicht in die Thüringenliga geschafft.

"Nach einer mehrjährigen Pause musste ich mich erst wieder daran gewöhnen. Mir fehlten etwas die Erfahrung und auch die Physis", so der 27-Jährige. "Zumal hier in Deutschland zwar ein ähnliche System wie in Spanien und auch mit ähnlicher Zweikampfintensität, aber auf dieser Leistungsebene doch merklich schneller gespielt wird." In der II. Mannschaft erwies er sich jedoch als zuverlässiger Akteur - bis er sich nach dem "Erdbeben" vom Sommer 2019 plötzlich zwangsweise in der Thüringenliga wiederfand, weil keine anderen Spieler da waren.

Dass diese knifflige Gerataler Phase letztlich so glimpflich ausging lag auch an seinen Leistungen damals. "Obwohl ich Rechtsverteidiger spielen musste, was ich zuvor noch nie getan hatte." Eigentlich hätte er durchaus eine Stammelf-Perspektive gehabt - aber nun verlagerte sich sein Lebensmittelpunkt zunehmend nach Hessen. Dort ist er jetzt Werksstudent in Obertshausen bei Offenbach. "Ich hätte gern hier weitergespielt und vermisse das auch sehr. Ich habe mich auch schon in der Verbandsliga Südhessen umgesehen. Ab Januar will ich dort wieder spielen, derzeit ist dafür noch keine Zeit."

An Deutschland schätzt er besonders die vielfältige Kultur und die grüne Natur, möchte seinen Landsleuten aber auch empfehlen, für längere Aufenthalte hier "die Sprache zu lernen, sonst kommt man nicht sehr weit." Mit Sorge blickt er aktuell auf das Corona-Geschehen in seiner Heimat. "Ich telefoniere jede Woche mit meiner Familie - zum Glück ist dort noch alles gut. Ich hoffe sehr, dass uns bald ein Impfstoff erlöst." rab

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Veröffentlicht am:
15. 09. 2020
00:00 Uhr

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15. 09. 2020
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