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Lokalsport Ilmenau

Der FSV muss zum "Startplatz Rot-Weiß Erfurt"

Das Heimrecht und damit ein mögliches Fußball-Fest im Sportpark Martinroda ist futsch.



Apolda/Martinroda - Im Halbfinale des Thüringer Landespokals muss der FSV Martinroda am 28. oder 29. März beim aktuellen Thüringenliga-Zweiten SV 1879 Ehrenhain antreten. Das ergab die Auslosung am Sonntagnachmittag bei der Futsal-Landesmeisterschaft in Apolda, vorgenommen von Bob-Legende Wolfgang Hoppe. Zuvor hatte sich der Thüringer Fußball-Verband dafür entschieden, und zwar "mit großer Mehrheit" des darüber abstimmenden Gremiums, anstelle des FC Rot-Weiß Erfurt, der ja bekanntlich seinen Spielbetrieb eingestellt hat, den gegen ihn unterlegenen Viertelfinalisten ins Halbfinale zu nehmen. Das erklärte Pokal-Spielleiter Sven Wenzel (Großobringen) dem MDR , der diese Auslosung live übertrug.

"Gespielt ist gespielt"?

Die Entscheidung für Ehrenhain fiel sehr kurzfristig. Noch am Samstag hatte Wenzel auf dem 3. Kreisfußballtag von Mittelthüringen in Bad Blankenburg erklärt, es gebe auch Befürworter des Prinzips "Gespielt ist gespielt" - wonach dann also mit einem Freilos hätte operiert werden müssen. Deshalb war die vorbereitete Los-Kugel vorsorglich mit "Startplatz Rot-Weiß Erfurt" betextet worden. Die Entscheider beim TFV - laut offizieller Information der Spielausschuss - hätten aber eine sportliche Lösung vorgezogen, so Wenzel im MDR . Als Thüringenligist hat aber der SV 1879 Ehrenhain nun in jedem Fall Heimrecht - zum Nachteil des ihm zugelosten FSV Martinroda, der so sein sicher geglaubtes Heimrecht verlor. Was diese Variante noch besonders heikel macht: Ehrenhain gehört zur Heimat von TFV-Präsident Wolfhardt Tomaschewski.

Verlorene Einnahmen

Beim FSV Martinroda reagierte man mit gemischten Gefühlen: "Wir haben jetzt einen Gegner auf Augenhöhe und damit eine realistische Chance auf den Einzug ins Finale", meinte Trainer Robert Fischer . "Aber wenn man sich vorstellt, wir hätten hier gegen Erfurt vor rund 1500 Zuschauern gespielt - es ist schon ein großer Wermutstropfen, dass das nicht zustande kommt. Ich kann aber nachvollziehen, dass man eine sportliche Lösung wollte. Wir tun gut daran, den Fokus nun erst mal auf die Punktspiele zu legen."

"Die Variante ist eigentlich nicht die schlimmste, aber das verlorene Heimrecht tut weh, denn da gehen ja auch Einnahmen verloren", meinte der Sportliche Leiter Dirk Keller . "Sportlich haben wir eine einmalige Chance, ins Finale zu kommen. Aber ich persönlich hätte die Gespielt-ist-gespielt-Variante als die richtige empfunden. Sehr schade ist auch, dass es zuvor überhaupt keine Kommunikation des Verbandes mit den anderen drei Halbfinalisten gegeben hat, bei der man mal deren Meinung dazu eingeholt hätte. Sonst wird ja auch immer so viel Wert auf Kommunikation gelegt ..." rab

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Veröffentlicht am:
03. 02. 2020
17:56 Uhr

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03. 02. 2020
17:56 Uhr



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