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Lokalsport Ilmenau

Das Stoppschild für die Ilmenauer taucht erst im Finale auf

Dem Ilmenauer Schachverein gelingt der Finaleinzug beim Thüringer Pokal in Gera-Liebschwitz und damit die Qualifikation für den Deutschlandpokal.



Ilmenau - Der Ilmenauer SV hatte sich die Teilnahme am Vierer-Finalturnier des Thüringer Pokals in Gera-Liebschwitz erkämpft. Die größten Chancen dort hatten die Hausherren vom SV 1861, da sie mit gleich zwei Teams vertreten waren. Aber auch der SC Suhl als vierter Teilnehmer bot eine starke Mannschaft auf. Die Ilmenauer dagegen traten ersatzgeschwächt an, so sollten es Patrick Rempel, Torsten Michael, Wolfgang Brandt und Kristoffer Falk richten.

Die Halbfinalpaarungen, deren beider Sieger sich bereits für den Deutschlandpokal qualifizieren würden, wurden von den Mannschaftskapitänen gezogen. Ilmenau erwischte dabei mit dem SV 1861 Gera-Liebschwitz einen nominell etwas besser aufgestellten Gegner. Patrick Rempel legte stark los und es entwickelte sich eine taktisch aufreibende Partie. Als keiner so recht durchblickte, wer nun besser steht, fand Rempel den entscheidenden Durchbruch. Kurze Zeit später musste jedoch Wolfgang Brandt der Überlegenheit seines Kontrahenten Tribut zollen und legte die Waffen nieder.

Am dritten Brett spielte Torsten Michael sehr solide, verlor jedoch einen Bauern und geriet in eine schwierige Verteidigung. Er wickelte die Partie jedoch geschickt ab und sicherte so ein Remis. Somit lag die Entscheidung nun bei Kristoffer Falk. In einer positionell sehr schön geführten Partie sicherte er letztlich den 2,5:1,5-Gesamtsieg (siehe unsere Beispielpartie). Damit zog der Ilmenauer SV ins Finale ein und hatte sich zudem - zum wiederholten Male - für den Deutschlandpokal qualifiziert.

Das zweite Halbfinale hatte überraschend der SV 1861 Liebschwitz II gegen den SC Suhl gewonnen - überraschend deshalb, weil dieses II. Team ausschließlich aus Jugendlichen bestand. Der älteste Spieler war gerade mal 16 Jahre alt!

Personelles Handicap

Ins Finale ging der Ilmenauer SV dann leider mit einem 0:1-Rückstand, da Patrick Rempel vorzeitig die Heimreise antreten musste. Kristoffer Falk zeigte in seiner Partie all seine Routine und führte einen beherzten Angriff auf den gegnerischen König, der recht schnell erfolgreich war. Dem wollte Wolfgang Brandt nicht nachstehen und versuchte alles, um Gefahr zu erzeugen. Aber das Glück war nicht auf seiner Seite und so ging die Partie verloren.

Für den Ausgleich musste daher Torsten Michael gewinnen. Dies sollte ihm jedoch nicht gelingen und so einigte man sich bald auf ein Remis. Trotz der 1,5:2,5-Finalniederlage konnten die Ilmenauer sehr glücklich mit dem Turnierausgang sein. Sie erwarten nun mit Spannung die Auslosung für den Deutschlandpokal. Mit etwas Glück winkt dann sogar ein Heimspiel. kfk

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Veröffentlicht am:
04. 09. 2019
00:00 Uhr

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04. 09. 2019
00:00 Uhr



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