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Mit Routine und einem alten Bekannten ins Mittelfeld

An diesem Samstag startet die erste der insgesamt drei höchst spielenden Volleyball-Männermannschaften in die neue Verbandsliga-Saison. Die Rede ist von den Volleyballern des TSV 1991 Themar, die in dieser Saison im Mittelfeld landen wollen.



Das TSV-Team für die Saison 2019/2020, hintere Reihe von links: David Spieß, Alexander Seibt, Johannes Tautenhahn, Arthur Seebach, Andreas Höfer, Gerold Weißheit, Toni Kögel, Ramon Müller; vordere Reihe von links: Sandro Vierling, Johannes Kind, Joachim Völker, Silas Zamsow, Marvin Häning. Es fehlen: Trainer Gunter Meier, Vadim Messer, Andreas Leipold und Chris Sommer.	Foto: frankphoto.de
Das TSV-Team für die Saison 2019/2020, hintere Reihe von links: David Spieß, Alexander Seibt, Johannes Tautenhahn, Arthur Seebach, Andreas Höfer, Gerold Weißheit, Toni Kögel, Ramon Müller; vordere Reihe von links: Sandro Vierling, Johannes Kind, Joachim Völker, Silas Zamsow, Marvin Häning. Es fehlen: Trainer Gunter Meier, Vadim Messer, Andreas Leipold und Chris Sommer. Foto: frankphoto.de   » zu den Bildern

An diesem Samstag startet die erste der insgesamt drei höchst spielenden Volleyball-Männermannschaften in die neue Verbandsliga-Saison. Die Rede ist von den Volleyballern des TSV 1991 Themar, die in dieser Saison im Mittelfeld landen wollen. Im Interview spricht Zuspieler Chris Sommer über das zweite schwierige Jahr in der Verbandsliga, einen neuen Mann im Team und
warum er sich schon jetzt auf das Derby gegen den TSV 1860 Römhild freut.

Herr Sommer, zum Auftakt geht es gegen Suhl und Sonneberg. Was erwartet die Volleyballer des TSV 1911 Themar?

Das wird auf jeden Fall ein sehr interessanter Auftakt. Die Spiele gegen Suhl waren in der Vergangenheit immer sehr umkämpft. Und Sonneberg ist jetzt erst wieder dabei. Die haben sich meines Wissens nach eine Pause genommen, um jetzt wieder voll anzugreifen (Anm. d. Red.: Freiwilliger Rückzug vor der vergangenen Saison) . Man muss sehen, wer von den alten Spielern noch da ist. Ich denke aber, dass es zum Auftakt einige actionreiche Ballwechsel geben wird.

Wie lautet das Saisonziel der Themarer?

Ein Platz im Mittelfeld, fünfter, sechster Rang soll es werden. Für den Aufstieg wird es nicht reichen.

Warum?

Wir sind nicht mehr die Jüngsten. Der Altersdurchschnitt liegt bei 30. Unser einziger Nachwuchsspieler ist unser 19-jähriger Marvin Häning.

Die Spieler des TSV coachen sich selbst?

Mit Gunter Meier haben wir nun einen neuen Trainer. Er hat früher selbst für den TSV gespielt.

Wie lief die Vorbereitung? Konnte der Trainer seine Ideen schon umsetzen?

Gunter Meier wird jetzt erst dazustoßen. Er konnte aus beruflichen Gründen vorher nicht einsteigen.

Ein neuer Trainer, der die Vorbereitung nicht mitmacht und zu Beginn der Saison den Ton vorgibt. Inwiefern könnte sich das als problematisch erweisen?

Ich sehe darin überhaupt kein Problem. Auch, dass wir die Vorbereitung ohne Gunter Meier bestritten haben. Vorher haben wir es auch allein geregelt. Letztlich sind wir ja eine eingespielte Truppe. Der große Teil von uns spielt bereits seit zehn Jahren zusammen. Teilweise kennt man sich schon seit der Schulzeit. Wir sind allesamt erfahrene Spieler, wenn auch manchmal etwas hitzköpfig.

Da dürfte der neue Trainer wohl doch einen schweren Stand haben?

Nein. Wir kennen Gunter und er uns. Das passt schon. Er kann der Mannschaft mit seiner Erfahrung von außen sicherlich noch mal ein Stück weiterhelfen. Es ist nie von Nachteil, wenn jemand mit Erfahrung das Spiel von außen betrachtet. Das nimmt man dann ganz anders wahr als ein Feldspieler.

Mit Sachsenbrunn hatten die Themarer bereits in der vergangenen Saison ein Derby. Inwiefern freut man sich auf das, welches durch den freiwilligen Rückzug der Römhilder aus der Thüringenliga hinzugekommen ist?

Derbys sind immer gut. Natürlich freut uns das. Mich persönlich vielleicht nochmal ein Stück weit mehr, weil ich mit Andy Lorenz (Anm. d. Red.: Spielertrainer des TSV 1860 Römhild) befreundet bin. Im Volleyball kennt man sich einfach untereinander. Wir haben früher schon zusammen Beachvolleyball gespielt.

Können Sie es nachvollziehen, dass die Römhilder freiwillig abgestiegen sind?

Ja, durchaus. Immerhin ist in Römhild eine Stange an Spielern weggebrochen.

Wird sich die Doppelbelastung von Lorenz, der ja nun auch als Trainer der zweiten Mannschaft von Bundesligist VfB Suhl gefragt ist, als Vorteil für die Themarer in beiden Partien erweisen?

Nein, dass denke ich nicht. Andy ist jung und motiviert. Er hat schon einiges bewegt. Ich traue ihm sehr viel zu. Er lernt von Jahr zu Jahr dazu. Diese Erfahrung kann ihm keiner nehmen. Ich bin jedenfalls stolz auf ihn. Interview: Carsten Jentzsch

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Veröffentlicht am:
20. 09. 2019
21:20 Uhr

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Veröffentlicht am:
20. 09. 2019
21:20 Uhr



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