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Lokalsport Hildburghausen

Immer wieder dieser Mann mit den Handschuhen

Der 2. Spieltag in der Fußball-Kreisoberliga schreibt von einem zuletzt arg gebeutelten Torhüter, dem diesmal der erfolgreiche Unentschieden zu verdanken ist, und zwei Schlussmännern, die hoffen, dass der andere so bald wie möglich wieder fit ist.



Sonneberg-West -

Torwart-Roulette

Bei der 2:4-Auswärtsniederlage des SC 07 Schleusingen verletzte sich ausgerechnet Trainer Markus Lauth. In der Nachspielzeit musste der aufgrund der Verletzung von Stammtorhüter Adrian Macieczyk reaktivierte 39-Jährige ausgewechselt werden. Im Krankenhaus folgte wenig später die bittere Diagnose: Fleischwunde und Schienbeinriss. Ob "Macie", wie sie in Schleusingen sagen, am Freitagabend-Spieltag gegen Erlau wieder zwischen den Pfosten steht, ist noch unklar. Ende Juli zog er sich einen Meniskusriss zu. Das Training in der vergangenen Woche habe noch nicht den Effekt gezeigt, den man sich erhofft hatte, sagt Lauth. "Wir müssen abwarten, wie diese Woche läuft und das Knie reagiert. Ein unnötiges Risiko wollen wir nicht eingehen", so der Trainer weiter. Zur Not wäre Co-Trainer Uwe Kummer wohl wieder dran, den Part zwischen den Pfosten zu übernehmen.

Viel mehr noch als über die eigene Verletzung ärgert sich Lauth jedoch über die Niederlage: "Wir hatten wesentlich mehr Torchancen. Am Ende haben wir sie aber nicht genutzt und wurden dafür letztlich bestraft. Wobei drei der Treffer Standards waren. Das darf so eigentlich nicht passieren. Allerdings habe ich da auch meinen Anteil dran. Den Freistoß darf ich nicht nach vorn abklatschen. Dieser Gegentreffer kratzt mich dann auch persönlich sehr. cj

 

SC 07 Schleusingen 4:2 (1:1)

 

Aufsteiger Schleusingen präsentierte sich nach dem 7:0-Auftaktsieg gegen Schönbrunn auch in Bettelhecken selbstbewusst, während die Germanen erst nach gut 12 Minuten ein erstes Mal Aushilfstorwart Lauth durch Lippmann prüften. Auf der Gegenseite zeigte sich TSV-Schlussmann Tobias Bauer bei einem Schuss des auffälligen Helmuthhäuser auf der Hut (19.), ehe die Germanen bei einer Dreifach-Chance des SC mit Glück und Leidenschaft den Rückstand verhinderten (25.). So fiel der Treffer schließlich auf der Gegenseite. Nach einem Foul an Stärker, unmittelbar vor der Sechzehnmeterlinie, konnte Lauth den Freistoß von Patrick Bauer nur noch nach vorn abklatschen lassen, wo Lippmann den Ball über die Linie bugsierte (31.). Die letzten Minuten vor der Pause gehörten den spielstarken Gästen. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff erlief sich Hartung einen Rückpass des 17-jährigen Liesmann und vollendete zum Ausgleich.

Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff brachte Helmuthhäuser den Aufsteiger in Führung. Dank eines Geniestreiches von Roth, der sich sehenswert gegen seine Gegenspieler durchsetzte und den Ball noch vor dem verdutzten SC-Torwart einnetzte (68.), erzielten die Westler den Ausgleich. In der Folge legten die Hausherren nach. Der aufgerückte Liesmann marschierte in den Strafraum, wurde gestellt und ohne Not vom eingewechselten Dampha mit den Händen umgerissen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Lippmann sicher. Die Burgstädter machten nun auf. Dafür boten sich den Germanen Räume. Bei einem weiteren Angriff verletzte sich der im Tor aushelfende Trainer Lauth und Roth musste nach seiner zweiten gelben Karte das Spielfeld verlassen. Ins Tor rückte nun Co-Trainer Uwe Kummer, der Bageritz in der Nachspielzeit nur unfair stoppen konnte. Lippmann verwandelte zum 4:2-Endstand. us

 

SV Schleusegrund Schönbrunn -

SG 1951 Sonneberg 2:2 (1:1)

Technisch und spielerisch dominierende Gästen konnten die zuletzt arg gebeutelten Schönbrunner Zweikampf- und Willensstärke entgegensetzen. Damit gelang dem Team von Trainer Dirk Forkel auch die Führung, als Max Holland aus acht Metern traf. Zuvor setzte ihn Torjäger Tino Luther gut in Szene. Die Gäste antworteten mit einem Angriff nach dem anderen. Noch vor der Pause gelang Andy Marsiske mit einer starken Einzelleistung der Ausgleich. Nach dem Wechsel gab es viele Zweikämpfe, die teilweise die erforderliche Fairness überschritten. Die Gäste, die weiterhin mächtig aufs Tempo drückten, gingen mit einem sehr gut herausgespielten Konter verdientermaßen in Führung. Schönbrunn bäumte sich in der Schlussphase noch einmal auf. Ein berechtigter Strafstoß auf Kosten einer schweren Schulterverletzung von Schönbrunns Tino Luther brachte dann doch noch einen wichtigen Zähler, der auch ein Verdienst von Schönbrunns Schlussmann Nick Hofmann, der gleich mehrfach Retter in höchster Not war, darstellte. hfi

 

SC 06 Oberlind -

Hainaer SV 0:1 (0:1)

Der Hainaer SV kam besser in die Partie. Bereits in der 10. Minute konnten sich die Gastgeber beim Aluminium bedanken. Nach einem Foul an Härtter legte sich Tobias Hummel, in zentraler Position, den Ball zurecht. Kurz darauf vibrierte der Querbalken. Auch die nächste Großchance konnten die Hainaer verbuchen. Auf der Gegenseite musste sich HSV-Schlussmann Rekittke nach einem Gesswein-Freistoß ganz lang machen und hatte viel Mühe, den Ball noch aus dem Eck zu kratzen. Kurz vor der Pause folgte die nicht unverdiente Gästeführung: Bei einem eigentlich harmlosen Querpass von Diez rückte Röder unglücklich aus dem Zentrum nach vorn, sodass Korn komplett blank stand und mit links ins lange Eck vollendete (40.). In der zweiten Hälfte machte der Sportclub auf, während die Grabfelder auf Konter lauerten. Chancen auf beiden Seiten waren die Folge. Ein Treffer fiel jedoch nicht mehr. eib

 

SG Sachsenbrunn -

SG Veilsdorf 2:2 (2:1)

Wer das Spiel von Sachsenbrunn/Crock, die auch diesmal auf ein halbes Dutzend Spieler verzichten mussten, seit über einem Jahr verfolgt, der weiß, dass man pünktlich zum Anstoß Platz nehmen sollte. Denn so gut wie nie bringt man die ersten Minuten ohne Gegentreffer um. So auch diesmal. Jauch wummste, trotz persönlicher Leibwache, den Ball vorbei an Mittenzwei. Auf der anderen Seite holte sich Maximilian Leis einen langen Diagonalball und glich aus. Nach einer faden Phase drückte der Gastgeber auf die Führung und ein sehenswerter Schuss von Attig landete im Netz. Dabei zeigte Reimpell noch eine heldenhafte Parade und lenkte das Rund an den Pfosten, allerdings prallte der Ball hinter die Linie. Ein individueller Fehler eröffnete Jauch die Möglichkeit, aus 15 Metern zu treffen. Was er schlussendlich auch tat. In der Folge drückten die Heßberger auf die Führung, doch spätestens bei Mittenzwei war Schluss. stf

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Veröffentlicht am:
12. 08. 2019
19:46 Uhr

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12. 08. 2019
19:46 Uhr



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