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Lokalsport Hildburghausen

Festwochen im Käfig

In der Fußball-Landesklasse stehen Eintracht Hildburghausen gleich vier Heimspiele bevor. Den Auftakt gibt es an diesem Sonntag gegen Verbandsliga-Absteiger Meiningen.



Servus und hallo: Gleich vier Mal hintereinander dürfen die Spieler von Eintracht Hildburghausen Gäste empfangen.	Foto: frankphoto.de
Servus und hallo: Gleich vier Mal hintereinander dürfen die Spieler von Eintracht Hildburghausen Gäste empfangen. Foto: frankphoto.de   Foto: Foto: frankphoto.de

Hildburghausen - Wenn Pierre Leitschuh am Sonntag um 15 Uhr die Partie zwischen der Eintracht und dem VfL Meiningen anpfeift, dann eröffnet der Unparteiische nicht einfach nur eine der drei Landesklasse-Partien an diesem Tag an. Nein, er läutet sogleich den Auftakt einer wahren Heimspielserie der Kreisstädter ein. Das Spiel gegen den VfL ist eines von insgesamt vier aufeinanderfolgenden Spielen im heimischen Käfig.

Ob es ein erfolgreicher Auftakt wird, wird sich zeigen. Denn die bisherige Bilanz des FSV gegen die Theaterstädter ist eher ernüchternd. Das Duell der Werra-Mannschaften zwischen Hildburghausen und Meiningen gab es in der Landesklasse bisher acht Mal. Von den möglichen 24 Punkten konnte die Eintracht gerade mal vier Punkte ergattern. Der bisher einzige Sieg resultiert gleich aus dem ersten Aufeinandertreffen in der Saison 2013/14. Danach wanderten die Punkte fast ausnahmslos nach Meiningen.

Aktuell steht Hildburghausen mit neun Punkten aus sechs Begegnungen auf Platz fünf der Tabelle. Meiningen hat erst fünf Zähler auf dem Konto und belegt hier den 13. Tabellenrang. Somit liegt der Saisonauftakt der Theaterstädter als Landesliga-Absteiger deutlich unter den Erwartungen.

Das ist umso überraschender, da ja das Gros der Mannschaft nach dem Abstieg gehalten werden konnte. Und mit Alexander Mantlik kam von der Spielvereinigung Geratal aus der Thüringenliga noch ein Hochkaräter hinzu. Seit Kurzem verstärkt auch noch Neuzugang Besfort Krasniqi die Meininger. Er traf dann auch gleich in seinem ersten Spiel vergangene Woche gegen Fahner Höhe II. Meiningen wartet seit dem Auftaktsieg am ersten Spieltag in Viernau seit nunmehr fünf Spieltagen auf den nächsten Dreier. Der VfL schwächelt also.

Und die Eintracht? Die hat immerhin wieder mehr Alternativen als zuletzt bei der 1:2-Niederlage in Gotha in petto. "Wir hätten nichts dagegen, wenn auch nach dem Schlusspfiff unsere Gäste weiter auf den nächsten Sieg warten müssen", so Lochmann, der allerdings auch einräumt: "Die Tabellenposition der Meininger entspricht nicht deren wahren Leistungsvermögen. Wie schon in der letzten Saison mit Gotha und Eisenach tun sich auch diesmal die Absteiger Meiningen und Schweina schwer. Aber wir schauen auf uns." Mit den Leistungen seiner Elf in der zweiten Hälfte in Gotha war der Coach zufrieden. Trotz der personellen Engpässe zeigte sein Team eine couragierte Leistung. Nur von den vier Hochkarätern hätte Hildburghausen mindestens eine nutzen müssen.

Ohne die Grabfelder

Auf die Aufstellung für Sonntag angesprochen antwortet Lochmann: "Man gewöhnt sich an alles. Stefan Fischer und Tobias Holl sind wieder einsatzbereit. Maximilian Kupfer und Konstantin Brückner sind aus dem Urlaub zurück. Stefan Heinrich muss passen und hinter Jens Kirchner steht ein großes Fragezeichen."

Auch die Gäste aus Meiningen haben ja schon längere Zeit einige Aktivposten zu ersetzen. Sie setzen verstärkt auf den Nachwuchs. Auch deshalb lag das Durchschnittsalter am vergangenen Spieltag erstmals unter 20 Jahren. Fehlen wird am Sonntag die Grabfeld-Connection um Muhamed Aljija (Mendhausen/gesperrt) und Dominik Franke (Haina/verletzt). Markus Weyer (Neubrunn) musste im letzten Spiel verletzungsbedingt raus. Ob es für Sonntag reicht, ist noch unklar.

Am 6. Oktober steht für die Eintracht dann bereits das nächste Heimspiel an. Dann empfangen die Hildburghäuser mit Glücksbrunn Schweina gleich den nächsten Landesliga-Absteiger. Ursprünglich sollte die Partie in Schweina ausgetragen werden, doch auf Antrag der Eintracht wurde die Begegnung gedreht. Der FSV möchte zum diesjährigen Theresien-Fest zu Hause spielen. Nach dem Umzug ist dann auf dem Kunstrasen neben dem Fußballspiel noch eine Überraschung geplant.

Eine Woche später wird das Punktspiel gegen Bad Salzungen - ursprünglicher Termin 1. Dezember - vorgezogen. An diesem Wochenende steht zwar der Thüringenpokal an, da hier aber beide Mannschaften bereits ausgeschieden sind, spielen sie das Hinspiel der Landesklasse aus. Wieder nur sieben Tage später reist dann planmäßig der FSV Viernau nach Hildburghausen. Das nächste Auswärtsspiel gibt es somit erst in vier Wochen am 27. Oktober zu sehen. Hier geht die Reise in die Rhön, zur SG Borsch.

Eintracht-Trainer Mario Lochmann nimmt die Sache mit den vier Heimspielen hintereinander humorvoll: "Die Punkte, die wir Weihnachten haben, müssen für den Rest der Saison reichen." awh

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27. 09. 2019
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27. 09. 2019
00:00 Uhr



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