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"Die Jungs sind heiß"

Die Winterpause ist vorbei. Auch in der Kreisoberliga Südthüringen rollt am Wochenende wieder der Ball. Besonders im Fokus steht das Duell der schlechtesten Defensive gegen eine der schlechtesten Offensiven.



Auf welchem Platz die SG Goßmannsrod/Oberland am Ende landet, ist nur schwer vorherzusagen. Im Gegensatz zu den restlichen Kreis-Vertretern ergab sich mit der SG trotz mehrmaligen Bemühens der Redaktion kein Interview in der Winterpause.	Foto: frankphoto.de
Auf welchem Platz die SG Goßmannsrod/Oberland am Ende landet, ist nur schwer vorherzusagen. Im Gegensatz zu den restlichen Kreis-Vertretern ergab sich mit der SG trotz mehrmaligen Bemühens der Redaktion kein Interview in der Winterpause. Foto: frankphoto.de  

Hildburghausen - Grabfeld-Derby, Aufsteiger-Duell, Kellerkinder gegen Mittelfeld-Dümpler. Der erste Spieltag im Kalenderjahr hat es mit vier direkten Vergleichen der Mannschaften aus dem Landkreis Hildburghausen gleich in sich. Besondere Brisanz verspricht das ewig junge Duell der beiden Grabfeld-Teams aus Milz und Haina. In der jüngsten Vergangenheit waren die Zuschauerzahlen zwar etwas rückläufig, aber nach einigen Wochen ohne Fußball und mit Blick auf die Tabelle dürften die Fans diesmal gespannt zum Milzer Sportplatz pilgern. Die Gastgeber stehen aktuell auf dem letzten Tabellenplatz. Sie brauchen dringend Punkte, um die untere Region zu verlassen. Die Hainaer rechnen sich noch Chancen aus, um vorn um die Meisterschaft mitzuspielen. Punkteteilungen, wie in der vergangenen Saison (1:1 und 2:2) dürften keinem so richtig weiterhelfen.

Euphorie im Keller

In den bisherigen sechs direkten Vergleichen in Kreisoberliga und Landesklasse ist der HSV mit vier Siegen und zwei Unentschieden noch ungeschlagen. Doch das Derby ist ja schon viel älter. In der Kreisliga Hildburghausen gab es bisher 14 weitere direkte Duelle. Hier führt Milz mit 7:5 Siegen und zwei weiteren Unentschieden die Statistik an. Milz-Trainer Frank Sommer gibt sich vor dem Derby durchaus euphorisch: "Wir waren in der vergangenen Woche von Freitag bis Sonntag im Trainingslager in Rappershausen. Dort haben wir uns auch ein bisschen eingeschworen. Die Jungs sind heiß und wollen die Rückrunde positiv gestalten und schnell da unten raus. Noch ist einiges möglich. Wir gehen die Sache positiv an." Personell müssen die Milzer mit Daniel Sommer (Probleme mit dem Kreuzband) und Marvin Lautensack (privat verhindert) auf zwei Leistungsträger verzichten.

Auf HSV-Seite sieht es allerdings nicht viel besser aus. Mit Martin Hoffmann, Leonard und Lukas Höfer, Jens Gundelwein, Julian Busam und Christian Fritsch fällt fast die komplette Abwehrreihe aus. Fritsch laboriert an den Folgen einer Verletzung, die er sich im Spiel gegen die SG Veilsdorf/Heßberg zugezogen hat. Das Team von Trainer Hans-Georg Meisch startete nämlich bereits mit dem Nachholspiel im Eichigt vergangene Woche in die neue Saison. Ob der HSV dadurch schon weiter ist, darf bezweifelt werden. Denn das erste Spiel offenbarte die gleichen Probleme wie in der Hinrunde. So gibt es, was die Chancenverwertung angeht, noch deutliche Reserven. In den bisherigen 15 Begegnungen erzielte der HSV 26 Treffer. Das ist die fünftschlechteste Ausbeute aller Kreisoberligisten. Die mit 39 Gegentreffern gebeutelten Milzer hätten gegen einen Fortbestand dieser Serie sicherlich nichts einzuwenden. Zwölf Gegentreffer auf HSV-Seiten sind hingegen der Topwert der Liga.

"Spiele gegen Milz sind immer was Besonderes. Aber zunächst brauchen wir für Samstag erst einmal elf Akteure. Hoffentlich bringt das Abschlusstraining ein paar Lichtblicke in Bezug auf die Aufstellung. Besonders in der Abwehr müssen wir improvisieren", sagt HSV-Trainer Hans-Georg Meisch vor diesem Duell.

Auf dem Kunstrasenplatz in Schönbrunn stehen sich die beiden Aufsteiger vom SV Schleusegrund und Hildburghausen II gegenüber. Beide sind in der Tabelle auf den Positionen sieben und zehn lediglich drei Punkte voneinander getrennt. Im Hinspiel auf dem Kunstrasen in Hildburghausen gab es ein 1:1.

In der vergangenen Woche testeten beide Teams noch einmal gegen direkte Kreisoberligisten. Schönbrunn unterlag beim Erlauer SV knapp mit 1:2, Hildburghausen II trennte sich von der SG Goßmannsrod/Oberland in einem torreichen Spiel 5:5 unentschieden. awh

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14. 03. 2019
20:50 Uhr

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14. 03. 2019
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