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Lokalsport Hildburghausen

Das immerwährende Streben um die Vorherrschaft im Kreis

Statt Ernüchterung und Tief-Stapelei stehen diesmal wieder Vorfreude und Kampfansagen an. Das Verbandsliga-Derby zwischen den Tischtennis-Spielern aus Themar und Hildburghausen ist wieder ein klassisches Derby.



Themar - "Na ja, bis nächste Woche haben wir am Ende schon gesagt", berichtet Marcel Funk, der mit seiner Lok am Samstag auf den TTV Hildburghausen trifft. Allerdings sei es das auch schon gewesen, so der Kapitän der Themarer weiter. In die Karten schauen ließen sich die Parteien bei der Kreismeisterschaft in Hildburghausen am vergangenen Wochenende wohl offensichtlich nicht. Das Derby in der Verbandsliga? Tabu.

Sechs Gründe, warum "wir" das Derby gewinnen

Marcel Funk, Kapitän des ESV Lok Themar:

... weil wir Heimvorteil haben. Unsere Halle. Unsere Bälle. Unser Spiel.

... weil wir viel mehr Zuschauer haben und die uns kräftig unterstützen werden.

... weil wir Revanche nehmen wollen für die bittere Heimniederlage im Vorjahr.

... weil wir samstags spielen und das nicht der übliche Spieltag der Hildburghäuser ist.

... weil die Gesamtbilanz mit 11 Siegen für uns, vier Unentschieden und drei Siegen für Hildburghausen eindeutig für uns spricht.

... und weil wir immerhin das amtierende Kreismeisterschaftsdoppel stellen.

Christian Weise, Kapitän des TTV Hildburghausen:

... weil es um die Vorherrschaft im Kreis geht.

... weil wir momentan wesentlich ausgeglichener sind als die Themarer.

... weil wir mit Normen Florschütz den amtierenden Kreismeister im Einzel stellen.

... weil Themar bislang erst ein Spiel in dieser Saison absolviert hat. Wir dagegen sind viel weiter in der Saison und eingespielt.

... weil wir einen guten Start erwischt haben und wir dadurch mehr Selbstvertrauen haben.

... weil das Doppel in der Kreismeisterschaft nichts zu sagen hat. Was zählt, ist das Einzel.

Im letzten Aufeinandertreffen im Februar sah das noch ganz anders aus. Da befanden sich beide Seiten im Vorfeld im regelmäßigen Austausch. Der Grund: Man wollte das ewige Duell zwischen Themar und Hildburghausen unbedingt verschieben. Vor allem auf Hildburghäuser Seite fielen einige Stammkräfte aus. Da sich allerdings kein günstiger Ausweichtermin finden ließ, fand die Partie in Hildburghausen statt. Am Ende mussten sich die Kreisstädter, die teilweise auf Spieler aus der fünften Mannschaft zurückgreifen mussten, deutlich mit 3:9 geschlagen geben.

"Diesmal sind zum Glück wieder beide Seiten vollzählig", sagt nicht etwa jemand aus Hildburghausen, sondern ausgerechnet Marcel Funk, dem Duelle auf Augenhöhe dann doch lieber sind. Auf ein richtiges Derby freut sich auch Christian Weiße, Kapitän des TTV Hildburghausen. "Wir haben unter der Woche noch mal alles gegeben, um am Samstag die Punkte mit nach Hildburghausen zu nehmen", sagt er, der zuletzt mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, für das Derby jedoch freies Licht gegeben hat. Auf Seiten des TTV will man sich für die bittere, wenngleich Anfang des Jahres fast absehbare Heimniederlage revanchieren. Revanche ist das Stichwort. Denn auch die Themarer haben noch eine Rechnung offen, konnte der 9:3-Sieg in der Rückrunde der abgelaufenen Saison, unter den erwähnten Umständen, die Gemüter nicht wirklich für die 4:9-Heimpleite im Oktober 2018 befriedigen.

So oder so: Von einem ungleichen Derby kann man diesmal nicht sprechen. Wenngleich die Hildburghäuser bereits vier Spiele in der noch jungen Verbandsliga-Saison hinter sich haben. Darunter ein 8:8-Unentschieden gegen den Vizemeister Sponeta Erfurt II und ein 9:4-Erfolg über den amtierenden Meister aus Leimbach. In Themar kommt man dagegen auf erst ein Spiel. Die Pflichtaufgabe in Arnstadt wurde mit 9:7 erfolgreich gelöst. Ein Arbeitssieg, bei dem Marcel Funk allerdings nicht mitwirkte.

Nun startet der Mann, der mit seinem Vater Gerd das Kreismeisterschaftsdoppel gewann, gleich mit dem Derby in die neue Saison. Warm gespielt dürfte er aber dennoch sein, konnte er doch den amtierenden Kreismeister im Einzel, Normen Florschütz aus Hildburghausen, in der Vorrunde bezwingen. Ein gutes Omen für Samstag? Wer weiß.

Autor

Carsten Jentzsch
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
10. 10. 2019
19:50 Uhr

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Carsten Jentzsch

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Veröffentlicht am:
10. 10. 2019
19:50 Uhr



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