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Lokalsport Hildburghausen

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Es geht weder um Aufstieg, noch Abstieg. Es ist auch kein Derby. Trotzdem geht es für Eintracht Hildburghausen am 20. Spieltag der Fußball-Landesklasse um alles. Auch die SG Sachsenbrunn erwarten nunmehr andere Spiele.



Hildburghausen - "Das wird kein Spiel wie jedes andere", sagt Mario Lochmann vor dem Heimspiel gegen Wacker Bad Salzungen. Es ist Kapitel drei und wenn es nach Trainer, Spielern und Verantwortlichen von Eintracht Hildburghausen geht, hoffentlich das letzte Kapitel gegen die Kurstädter in dieser Saison. Nach einem kuriosen Spielabbruch samt Sportgerichtsverhandlung, starteten die Hildburghäuser mit Kapitel zwei, dem Nachholspiel in Bad Salzungen, in die zweite Saisonhälfte. Das ging am Ende trotz deutlichem Übergewicht - zwischenzeitlich stand es 3:1 für Hildburghausen - am Ende 3:3 aus. "Wir wollen zu Hause gewinnen und diese Sache ein für alle mal aus der Welt schaffen. Das habe ich auch meinen Spielern in dieser Deutlichkeit gesagt", betont Lochmann den Stellenwert dieser Partie.

Ein Spiel, in dem der Eintracht-Coach möglicherweise auch wieder auf Torwart Julius Geyling zurückgreifen kann. Auch Jacob Schmidt ist wieder dabei. Ausfallen werden hingegen Stürmer Sandro Eichhorn (privat verhindert), Jens Kirchner sowie Louis Schlundt, der in Form einer Kieferprellung noch mit den Nachwehen des Spiels in Siebleben zu kämpfen hat. Keine guten Erinnerungen an das Spiel bei der SG hat auch Johannes Schelhorn. Er war es, der den Ball fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit unhaltbar ins eigene Tor abfälschte.

"Das passiert. Johannes kann das wegstecken", sagt Lochmann. Für ihn geht das Ergebnis "im Großen und Ganzen" in Ordnung. "Sicherlich ist es ärgerlich, wenn du kurz vor Schluss noch den Gegentreffer bekommst, aber wir haben zuvor auch nicht unsere Chancen genutzt. Am Ende muss man sportlich fair genug sein, um sagen zu können, dass es ein faires Unentschieden war", so Lochmann. Und die Salzunger? Die sind in der zweiten Saisonhälfte scheinbar erwacht. Zehn Punkte in fünf Spielen. Darunter auch ein 1:0-Sieg beim Liga-Schwergewicht in Borsch sowie am vergangenen Wochenende eine knappe 2:3-Niederlage gegen den Spitzenreiter aus Sonneberg. Lochmann spielt die jüngsten Erfolge der Salzunger allerdings etwas runter. So hätten die Kurstädter wie im letzten Spiel gegen Hildburghausen auch ein bisschen vom Glück profitiert. Das soll der Wacker-Elf, wenn es nach den Südthüringern geht, am Sonntag nicht hold sein. Im Idealfall so ähnlich wie am 8. November 2015. Da kamen die Salzunger mit 0:7 in Hildburghausen unter die Räder.

Glück hatte in dieser Saison auch die SG Sachsenbrunn/Crock sehr wenig. Der Aufsteiger liegt abgeschlagen mit sieben Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Hoffnung gibt es keine mehr. Vor dem Auswärtsspiel am Sonntag in Siebleben macht SG-Spielertrainer René Dötsch die neue Zielstellung gegenüber der Redaktion deutlich: "Wir sind uns einig, dass wir den Klassenerhalt nicht mehr schaffen werden. Für uns geht es nun darum, sich mit Anstand aus dieser Liga zu verabschieden." Dabei stehen Punkte nicht unbedingt im Vordergrund. In erster Linie gehe es darum, "sein Bestes zu geben". "Wenn dann noch etwas Zählbares dabei rausspringt, umso besser", so Dötsch weiter.

Personell muss die SG diesmal ohne Frederik Leis (Gelbsperre), Maximilian Leis und Benjamin Göhring (beide privat verhindert) sowie Dominik Attig, der aus beruflichen Gründen ausfällt, auskommen. cj

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Veröffentlicht am:
28. 03. 2019
20:28 Uhr

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28. 03. 2019
20:28 Uhr



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